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Mietenwahnsinn? Als Käufergemeinschaft eine Immobilie erwerben!

11.03.2019 - 65 Milliarden Euro – so viel Geld haben Immobilieninvestoren von Ende 2017 bis einschließlich drittes Quartal 2018 in deutsche Wohnungen und Häuser gesteckt. Die Immobilien werden oftmals saniert, um anschließend die Mieten erhöhen zu können. Und zwar saftig: In den vergangenen vier Jahren sind die Mieten hierzulande um 30 Prozent gestiegen. Ein Ende der Spirale ist nicht in Sicht.

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Aber vielleicht ein Silberstreif: Der 1992 gegründete Verein Mietshäuser Syndikat hilft Mietern, sich in Käufergemeinschaften zu organisieren und ihre eigene Immobilie zu erwerben. Dann lassen sich die Mieten auf einem günstigen Niveau festschreiben, Und das Haus kann nicht mir nichts, dir nichts verkauft werden.

Gemeinsam kaufen, gemeinsam wohnen

Das Konzept von Mietshäuser Syndikat basiert auf dem Prinzip des Gemeineigentums: Mieter gründen einen Hausverein und präsentieren ihre Initiative dem Syndikat. Wird der Verein in das Syndikat-Netzwerk aufgenommen, unterstützt dieses das Vorhaben mit der Vermittlung von günstigen Krediten sowie einem Solidarfonds für die Anlaufphase. Der Hausverein kauft dann das Haus, die so erworbene Immobilie ist aufgrund der Organisationsstruktur des Syndikats nicht mehr auf dem Markt verfügbar.

Etwa 140 Hausprojekte und 18 Projektinitiativen sind derzeit über Mietshäuser Syndikat in einem Verbund organisiert. Jedes Projekt ist autonom, verwaltet sich selbst und stellt eine eigenständige GmbH dar. Die hat jeweils zwei Gesellschafter: das Syndikat und den Hausverein. Der Verein hat freie Hand in allen das Haus betreffenden Fragen – von der Farbe der Dachziegel bis zur Aufnahme neuer Mieter. Soll allerdings die Immobilie verkauft werden, besitzt das Mietshäuser Syndikat ein Vetorecht. So bleibt das Haus mehr oder weniger unverkäuflich.

Die Immobilie mit speziellen Tools selbst verwalten

Auf dem Weg zur gemeinsamen Immobilie sind einige Hürden zu nehmen. Für viele ist es beispielsweise unvorstellbar, eine Kaufsumme von mehreren Millionen Euro zu stemmen. Auch juristische und organisatorische Klippen müssen umschifft werden. Bei allen Fragen bringt das Mietshäuser Syndikat sein beträchtliches Know-how ein.

Die im Hausverein organisierten Bewohner können ihre Immobilie dann selbst verwalten – ein Modell, das derzeit reüssiert. Ein bestellter Hausverwalter ist nicht nötig, wenn die Eigentümergemeinschaft dessen Pflichten selbst wahrnimmt. Jeder Beschluss der WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft), der die ordnungsgemäße Verwaltung der Immobilie betrifft, unterliegt gewissen gesetzlichen Bestimmungen. Wer hier keinen Fehler machen will, findet bei Anbietern von digitalen Lösungen zur Immobilienverwaltung wie myimmooffice Unterstützung.

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