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Rentensteuer: Wie Vater Staat kassiert

16.12.2019 - Bei den Alterseinkünften kassiert der Staat über die Rentenbesteuerung in den kommenden Jahren immer stärker ab. Viele Ruheständler werden dadurch deutlich weniger Geld zur Verfügung haben als sie vielleicht ursprünglich einmal eingeplant hatten. Eine private Altersvorsorge wird daher für viele immer wichtiger.

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Rentenbesteuerung wächst ab 2020 jedes Jahr

Wie hoch die Rentenbesteuerung im Einzelfall ausfallen wird, lässt sich bereits jetzt berechnen. Vorausgesetzt man kennt die zu erwartende Höhe seiner künftigen Rente und das Jahr des Renteneintritts.

Hintergrund: Seit 2005, als das neue Alterseinkünftegesetz in Kraft trat, erhöht sich der Teil der Rente, der versteuert werden muss, in regelmäßigen Abständen. Wer 2005 in den Ruhestand ging, muss 50 Prozent seiner Alterseinkünfte versteuern. Beginnt die Rente 2020, sind es bereits 80 Prozent. Von 2021 an erhöht sich der Anteil jährlich um einen weiteren Prozentpunkt. Ab 2040 wird dann eine hundertprozentige Rentenbesteuerung fällig.

Der beim Renteneintritt geltende zu versteuernde Anteil bleibt dabei dauerhaft bestehen. Wer also beispielsweise 2020 in Rente geht, muss dauerhaft 80 Prozent davon versteuern.

Grundfreibetrag mindert die Steuerlast

Versteuert werden müssen dabei nicht nur die Einnahmen aus der gesetzlichen Rente, sondern auch Zins- und Mieteinnahmen oder Einkünfte aus einer Nebentätigkeit. Wie beim Versteuern des Gehalts, können davon bestimmte Ausgaben abgezogen werden – zum Beispiel Werbungskosten (etwa für eine Rentenberatung), außergewöhnliche Belastungen wie Arzt- und Pflegekosten, Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge, Beiträge zu Unfall- und Haftpflichtversicherungen sowie andere Sonderausgaben.

Hinzu kommt ein Grundfreibetrag, der regelmäßig angepasst wird. 2020 liegt er für Alleinstehende bei 9.408 Euro (Verheiratete 18.816 Euro). Dieser Betrag wird ebenfalls vom Einkommen abgezogen. Unterm Strich stehen danach die zu versteuernden Alterseinkünfte.

Betriebsrente und private Rente versteuern

Etwas komplizierter wird es bei der Versteuerung einer Betriebsrente. Wird sie aus steuerfreien Umlagen finanziert, muss sie in vollem Umfang versteuert werden. Handelt es sich dagegen um ein steuerpflichtiges Umlageverfahren, werden lediglich Steuern in Höhe des Ertragsanteils fällig. Auskunft über die Art des Umlageverfahrens kann im Einzelfall der Arbeitgeber erteilen.

Für eine monatlich ausgezahlte Leibrente aus einer privaten Rentenversicherung gilt ebenso, dass der Ertragsanteil versteuert werden muss. Die Höhe des Ertragsanteils richtet sich hier unter anderem nach dem Lebensalter bei der ersten Auszahlung der privaten Leibrente. Bei einer Einmalauszahlung der privaten Rentenversicherung wird dagegen Einkommensteuer fällig, und zwar auf die Differenz zwischen den eingezahlten Beiträgen und der ausgezahlten Summe.

Dabei zeigt sich: Von den Rücklagen für das Alter bleibt am Ende nur ein Teil übrig. Deshalb ist eine private Zusatzabsicherung zur gesetzlichen Rentenversicherung für die meisten Arbeitnehmer wichtig, um den gewohnten Lebensstandard halten zu können.

Experten von Swiss Life Select: So sorgen Sie richtig vor

Welche Anlageform sich zur Vorsorge am besten eignet, hängt von vielen Faktoren ab, etwa vom Einstiegsalter oder der Höhe des Einkommens. Bei der Wahl der passenden Anlageform ist es deshalb in der Regel sinnvoll, sich von einem Finanzprofi beraten zu lassen. Banken und Sparkassen können hierzu ebenso helfen wie Finanzberatungsunternehmen wie Swiss Life Select oder die Deutsche Vermögensberatung. Swiss Life Select wurde beispielsweise 2019 vom Institut für Vermögensaufbau für „hervorragende Finanzanalyse“ mit der Bestnote von fünf Sternen ausgezeichnet.

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