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Sicherheit im Betrieb: Unternehmer in der Verantwortung

26.06.2018 - Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben bei den Themen Gesundheit und Sicherheit noch reichlich Luft nach oben, wie eine aktuelle Studie zeigt.

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    © pixabay.com / 2816887, vicwag

Hier ist der Unternehmer gefragt: Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgenmäße Wartung und Kontrolle des Maschinenparks in seinem Betrieb.

Fast 50 Prozent wollen mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Etwa die Hälfte aller Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist der Meinung, dass ihr Betrieb nicht genug für Sicherheit und Gesundheit tut. So das Ergebnis einer Umfrage, die vom Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen der Präventionskampagne „kommitmensch“ erhoben wurde. Die Kampagne soll für eine gesunde Unternehmenskultur werben.

Hier ist der Unternehmer gefragt: Das Thema Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil seiner Management-Aufgaben – besonders dann, wenn schweres Gerät in der Produktion verwendet wird.

Maschinenprüfungen nach Vorschrift

Der Unternehmer oder Geschäftsführer hat dafür Sorge zu tragen, dass die in der Betriebssicherheitsverordnung vorgeschriebenen Prüfungen von Arbeitsmitteln korrekt umgesetzt werden. Bei Maschinen, die dauerhaftem Verschleiß oder sonstigen schädlichen Einflüssen ausgesetzt sind, muss er eine wiederkehrende Prüfung in Auftrag geben.

Solche Prüfungen – unter Berücksichtigung aller Vorschriften inklusive Dokumentation – werden von Unternehmen wie der transprotec GmbH erledigt. Der Betrieb ist Spezialist für Krane, Seilwinden, Anschlag- und Lastaufnahmemittel. Für diese Hebezeuge führen die ausgebildeten Techniker des Unternehmens jährlich herstellerunabhängige Prüfungen durch. So ist für den Unternehmer sichergestellt, dass die Hebezeuge in seinem Betrieb den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Ein weiterer Vorteil solcher Prüfungen ist die schnelle Erledigung erforderlicher Reparaturen vor Ort, was zu geringen Ausfall- und langen Standzeiten in der Produktion beiträgt. Dokumentiert wird die Prüfung mit einer Plakette an der Maschine, die zugleich auf den nächsten Prüftermin hinweist.

Verschiedene Maschinen, verschiedene Schwerpunkte

Je nach Art der Arbeitsmittel werden bei Maschinenprüfungen die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt: zum Beispiel auf Witterungsschäden bei Maschinen, die besonders den Elementen ausgesetzt sind. Wenn die Produktionsmittel speziellen Normen unterliegen, muss deren kontinuierliche Erfüllung geprüft werden. Vielleicht wichtigster Prüfpunkt in Hinsicht auf potenzielle Gefahren für die Beschäftigten sind etwaige Beschädigungen an der Maschine. Deshalb sind alle Verschleißteile regelmäßig zu kontrollieren. Auch nach Rost wird in diesem Zusammenhang gefahndet.

Vor Ort: Brandschutz und Sicherheitsfachmann

Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen in Unternehmen gehört der Brandschutz. So hat sich die Geschäftsführung darum zu kümmern, dass Feuerlöscher alle zwei Jahre von einem Sachverständigen auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Brandmeldeanlagen sind sogar in jedem Quartal dran, inklusive der Kontrolle der Energieversorgung und der Warnmelder. Weiterhin muss sichergestellt sein, dass Brandschutztüren stets verschlossen und Fluchtwege nicht verstellt sind. Es dürfen auch keine brennbaren Materialien auf den Fluchtwegen vorhanden sein.

Zudem muss der Geschäftsführer dafür sorgen, dass sich ein Mitarbeiter im Betrieb befindet, der zum Kreis der befähigten Personen gehört. Er muss die Betriebsanlagen selbstständig prüfen können.

Am Mann: die persönliche Schutzausrüstung

Für spezielle Arbeitsplätze sind besondere Schutzausrüstungen vom Gesetzgeber vorgesehen, die der Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung zu stellen hat. Forstarbeiter müssen eine Schutzweste erhalten, die der Norm für diese Art Weste entspricht. Stahlarbeiter wiederum benötigen für ihren Job eine feuer- und hitzebeständige Schutzausrüstung, inklusive Handschuhe und Helm mit Gesichtsschutz.

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