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Sparen ist gar nicht so schwer – fünf Spartipps für mehr Geld

03.09.2019 - Sparen. Das klang als Kind noch recht einfach, immerhin mussten nur die Centstücke (vielleicht auch Pfennige) in das Sparschwein eingeworfen werden. Doch je älter wir werden, desto schwerer erscheint das Sparen. Aber ist das wirklich so? Oder gibt es nicht doch bei jedem im Haushalt Potenzial, das nur darauf wartet, ausgeschöpft zu werden? Dieser Artikel schaut sich das einmal an und gibt fünf Tipps, wie auch heute noch das Sparschwein gemästet werden kann.

  • Es gibt viele Möglichkeiten, Geld einzusparen. © Unsplash.com / Sabine

    Es gibt viele Möglichkeiten, Geld einzusparen. © Unsplash.com / Sabine Peters

Sparen. Das klang als Kind noch recht einfach, immerhin mussten nur die Centstücke (vielleicht auch Pfennige) in das Sparschwein eingeworfen werden. Doch je älter wir werden, desto schwerer erscheint das Sparen. Aber ist das wirklich so? Oder gibt es nicht doch bei jedem im Haushalt Potenzial, das nur darauf wartet, ausgeschöpft zu werden? Dieser Artikel schaut sich das einmal an und gibt fünf Tipps, wie auch heute noch das Sparschwein gemästet werden kann.

Tipp 1: Das Haushaltsbuch

Das sollte wirklich immer der erste Schritt sein, denn nichts gibt so deutlich wieder, für was eigentlich Geld ausgegeben wird. Dabei ist das Haushaltsbuch, wenn richtig geführt, wohl für jeden zuerst einmal ein echter Horrorschocker. Tinte auf Papier, vielleicht auch das virtuelle Schwarz auf Weiß, offenbart ungeschönt und ohne geschnittene Szenen, wie viel Geld über den Monat verteilt praktisch herausgeworfen wird. Und so geht’s:

• Haushaltsbuch finden – es kann notfalls auch selbst angelegt werden, doch gibt es wunderbare Papierhaushaltsbücher, kostenlose Excelsheets oder auch kostenlose Apps, die das Führen des Buchs unterstützen.

• Bestandsaufnahme – mit ihr beginnt alles. Fast alle Buchversionen und Apps führen den Nutzer automatisch durch die einzelnen Schritte. So wird das verfügbare Einkommen eingetragen, die Fixkosten, zugleich gibt es für jeden Ausgabebereich wieder eigene Spalten.

• Eintragen – zugegeben, das ist mühsam. Es gibt zwei Wege: Einzelne Gesamtausgaben und einzelne Posten. Sinnvoll ist es, wirklich jeden einzelnen Posten getrennt ins Haushaltsbuch aufzunehmen und immer in der richtigen Spalte einzutragen. Nur so entsteht ein echter Überblick.

• Auswerten – nach drei Monaten kann das Haushaltsbuch zum ersten Mal ausgewertet werden. Dieser Punkt ist weniger anstrengend, dafür jedoch erschreckend. Wie, durchschnittlich werden monatlich 100,00 Euro nur für den Kaffee für unterwegs ausgegeben?

Das Haushaltsbuch ist also dafür da, überhaupt erst einmal einen Überblick über die einzelnen Ausgaben zu bekommen. Natürlich wissen die meisten, wie hoch die Miete ist und wie viel sie monatlich für das Tanken ausgeben. Doch schon Lebensmittel, Haushaltsmittel oder auch der schnelle Snack unterwegs können selten mit einer korrekten Summe benannt werden.

Tipp 2: Clever einkaufen

Das ist eigentlich ein ganz simpler Trick, nur ist er nicht einfach. Es wird fortan nur noch das eingekauft, was wirklich benötigt wird. An dieser Stelle lauern natürlich die Verlockungen in Geschäften und Supermärkten und der hungrige Magen ist ebenfalls einer anderen Meinung als der sparsame Einkäufer. Es gibt allerdings Hilfsmittel:

• Einkaufsliste – es braucht heute gewiss kein Zettel wie aus Omas Zeiten mehr zu sein, eine App ist oft wesentlich praktischer. Ob diese nun auch sprachgesteuert werden kann oder ob sie eine schlichte To-Do-Liste ist, spielt gar keine Rolle. Es wird nur noch eingekauft, was auf dieser Liste steht.

• Hilfslisten – um die Einkaufsliste so zu erstellen, dass nicht das Toilettenpapier vergessen wird, gibt es einige Tricks. Man kann sich in jeden Raum einen kleinen Block legen, auf den nun einfach aufgeschrieben wird, was fast aufgebraucht ist. Andere wandern mit dem Einkaufszettel von Raum zu Raum und schreiben gezielt auf, was fehlt. Andere wiederum arbeiten mit einem Zettel am Kühlschrank, auf den gleich das geschrieben wird, das aufgebraucht wurde.

Wer nun noch hingeht und gezielt nach Angeboten schaut, der kann monatlich doppelt sparen: Durch Rabatte und die Vermeidung sämtlicher unnötiger Einkäufe.

Tipp 3: Geplant kochen

Dieser Tipp hängt mit dem Einkaufen zusammen. Wer sich wöchentlich einen Essensplan erstellt, der weiß auch, welche Einkäufe tatsächlich erledigt werden müssen. Der Plan wird in drei Bereiche je Tag geteilt:

• Frühstück – der Abschnitt braucht nicht allzu ausführlich sein, da es meist auf dieselben Speisen hinausläuft.

• Warme Mahlzeit – das ist der wichtige Abschnitt. Hier wird nun vorab für die Woche geplant, welche warme Speise auf den Tisch kommt. Es darf ruhig mehr gekocht werden, denn das ist nicht nur günstiger, sondern deckt gleich zwei Tage ab und kann noch zum Einfrieren genutzt werden.

• Zusatzmahlzeit – bei vielen wäre es das Abendessen, das durchaus ähnlich wie das Frühstück ausfallen kann. Wer jedoch gerne abends richtig kocht, der nutzt die Zusatzmahlzeit für das Essen, welches mit zur Arbeit genommen werden kann. Dafür eignet sich, sofern die Arbeit die Voraussetzungen mitbringt, natürlich auch eine eingekochte Speise. Das sind ohnehin die günstigsten und schnellsten Fertiggerichte überhaupt.

Tipp 4: Teure Kredite umschulden

Werden aktuell noch Kredite abbezahlt, die eines älteren Ursprungs sind, so sind natürlich auch her vereinbarten höheren Zinsen zu zahlen. Mitunter kann sich eine Umschuldung, also die Aufnahme eines neuen, doch günstigeren Kredits, lohnen, mit dem der alte Kredit abgelöst wird:

• Konditionen prüfen – kann der alte Kredit vorzeitig abgelöst werden und wie hoch ist die eventuelle Vorfälligkeitsentschädigung? Sie sollte stets mit eingerechnet werden, denn ist sie höher, als die möglichen Einsparungen durch den neuen Kredit, lohnt sich die Umschuldung nicht.

• Kredite vergleichen – nun geht es an den Kreditvergleich. Wichtig ist zu bedenken, dass der einfache Vergleich zuerst keine konkreten Zinssätze preisgeben kann, da sich diese anhand der Bonität des Kreditnehmers berechnen. Dennoch geben die Vergleiche bereits eine gute Auskunft über die generellen Kreditkosten der Anbieter, sodass konkrete Kreditanfragen somit bei sehr günstigen Angeboten gestellt werden können. Portale wie Smava weisen eine große Liste von Partnerbanken auf, deren Konditionen bei einem Kreditvergleich einfließen.

Tipp 5: Energie sparen

An dieser Stelle können Betroffene einfach das eigene Stromverbrauchs- und Heizungsverhalten überdenken und überlegen, ob nicht Einsparungen möglich sind. Mögliche Ansatzpunkte:

• Niemals unnötig Licht brennen lassen

• Stand-By-Modus aus den eigenen vier Wänden verbannen

• Niemals unnötig Räume beheizen

Alternativ kann auch der Anbieter eventuell gewechselt werden, sofern es günstigere oder bessere Tarife gibt.

Energie ist ebenfalls ein großer Bereich, in dem sich der Geldbeutel entlasten lässt. © Unsplash.com / Matthew HenryEnergie ist ebenfalls ein großer Bereich, in dem sich der Geldbeutel entlasten lässt. © Unsplash.com / Matthew Henry

Fazit – Sparen ist aufwendig

Das gilt zumindest, bis ein echter Überblick über die monatlichen Ausgaben geschaffen wurde. Glücklicherweise machen es die Haushaltsbücher für das Smartphone recht einfach, da viele Kassenbons auch einfach gescannt werden können. Aber schon das Einkaufen mit Einkaufslisten, das Planen der wöchentlichen Mahlzeiten und der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter können das monatliche Budget gut entlasten, ohne dass verzichtet werden muss. Wer es jetzt noch schafft, einen Kredit umzuschulden oder auf die vielen kleinen unnützen Ausgaben zu verzichten, die das Haushaltsbuch offenbart, der wird bald schon ein größeres Sparschwein benötigen.

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