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Verbraucherverhalten ändert sich – hin zu mehr eCommerce

14.01.2021 - In den letzten Monaten haben die coronabedingten Maßnahmen, wie beispielsweise strenge Hygienemaßnahmen oder eine stark begrenzte Kundenzahl für die Ladenfläche, den Handel vor eine große Herausforderung gestellt. Durch diese ganzen Maßnahmen hat sich auch das Einkaufsverhalten der Kunden verändert. Noch Anfang 2020 konnte sich niemand vorstellen, dass ein kleines Virus die Wirtschaft lahmlegen könnte. Heute ist es Realität, dass die Menschen überall Masken tragen und vorsichtig geworden sind im Umgang mit anderen. Das Käuferverhalten scheint sich langfristig zu verändern. Dabei sind drei wesentliche Trends zu beobachten.

  • Die überall notwendigen Hygienemaßnahmen, das Tragen der Masken haben die Menschen vorsichtiger im Umgang miteinander gemacht. Das wirkt sich auch auf das Einkaufsverhalten aus. © pixabay.com / klaushausmann (CC0 Public...

    Die überall notwendigen Hygienemaßnahmen, das Tragen der Masken haben die Menschen vorsichtiger im Umgang miteinander gemacht. Das wirkt sich auch auf das Einkaufsverhalten aus. © pixabay.com / klaushausmann (CC0 Public Domain)

Trend zum Onlineshopping

Die Menschen bleiben zuhause, haben mehr Zeit. Viele haben während der Coronakrise zum ersten Mal überhaupt etwas online bestellt, das sie zuvor in einem Laden gekauft haben. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, kann das gravierende Folgen für den stationären Handel haben. Teilweise waren die Menschen sogar gezwungen, sich ihre Waren auf anderen Wegen, insbesondere online, zu beschaffen. Die Läden waren zeitweise geschlossen. Viele Kunden, die vorher im Bücherladen einkaufen waren, kaufen jetzt online. Dabei ist es unter Umständen zu einem Gewöhnungseffekt gekommen. Der Trend war schon vor der Pandemie zu erkennen, doch die Krise hat die Entwicklung hin zu mehr eCommerce beschleunigt.

Die Umsätze im Non-Food-Bereich sind im November 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um mehr als 8 Prozent gestiegen. Im Onlinehandel lag das Umsatzplus sogar deutlich über 30 Prozent, so die Angaben des Statistischen Bundesamtes. Teilweise waren die Kunden sogar auf die Onlineangebote angewiesen, auch wenn sie vorher skeptisch und eher konservativ waren. Viele Verbraucher haben jetzt erst gemerkt, wie sinnvoll Preisvergleiche online sind. Gefragt sind jetzt Experten, die sich im Online-Dschungel auskennen und für die Verbraucher Gutscheine und Rabattcodes verifizieren. Bei Sparheld.de sind täglich neue Angebote aus den verschiedensten Shops zu finden. Damit das Kaufvergnügen dabei nicht getrübt wird, prüfen die Gutscheinexperten alle Angebote und sorgen so mit ihrer langjährigen Erfahrung für höchste Kundenzufriedenheit.

Verbraucher können sich also darauf verlassen, dass auf den Gutscheinseiten von Sparheld alles korrekt ist und es die Angebote wirklich gibt. Das hat dem Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen und die höchste Kundenzufriedenheit beschert. Darüber hinaus ist das Angebot der Berliner auch in weiteren Ländern wie Spanien, Frankreich, Dänemark, Schweden und Italien erhältlich.

Grundbedürfnisse standen zunächst im Fokus

Die Verbraucher haben sich während des ersten und des zweiten Lockdowns auf ihre Grundbedürfnisse konzentriert und in erster Linie Lebensmittel und Gesundheitsprodukte gekauft. Der Neukauf von Kleidung oder Konsumgütern war bei der Mehrheit keine Priorität mehr. Das hing nicht zuletzt damit zusammen, dass die meisten Läden ohnehin geschlossen waren. Zudem sind viele in Sorge über ihre finanzielle Situation, weil bei vielen Kurzarbeit ansteht und es zu vielen Unternehmensschließungen gekommen ist. Der Verbraucherpessimismus ist groß.

Kunden legen viel Wert auf hygienische Maßnahmen

Im stationären Handel ist es unvermeidlich, dass Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Das damit einhergehende Sicherheitsgefühl ist den Kunden sehr wichtig – wichtiger als Warenauswahl oder etwaige Sonderangebote. Für viele Läden heißt das jetzt umdenken. Konzepte, die auf persönliche Beratung oder besondere Einkaufserlebnisse ausgelegt waren, sind unter den neuen Sicherheitsaspekten zu überarbeiten.

Einkaufen ist keine Freizeitbeschäftigung mehr

Shoppen zu gehen, war für viele vor der Krise ein Zeitvertreib. Durch die Krise ist das Einkaufen jetzt eine Notwendigkeit. Das hat nachhaltige Auswirkungen auf den Lebensstil, auf die Art der Ernährung, der Kommunikation oder des Reisens. Der Freizeitaspekt und der Schaufensterbummel haben sich durch die Hygienemaßnahmen stark verändert. Das zeigt auch der „The Shape of Retail“-Report, den das international Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal zusammen mit dem Forschungsinstitut Retail Economics veröffentlicht hat. Die Kunden haben Angst, sich in Ladengeschäften zu infizieren und bestellen vermehrt ihre Waren online. Das gilt insbesondere für den Non-Food-Bereich.

 © pixabay.com / jamesdemers (CC0 Public Domain) © pixabay.com / jamesdemers (CC0 Public Domain)

Einzelhandel muss flexibel sein

Die Coronakrise hat dazu beigetragen, dass der Onlineeinkauf für viele Verbraucher jetzt weniger bedenklich ist. Das zeigt die wachsende Zahl der Onlineeinkäufe. Für das Jahr 2020 lag der Online-Umsatz schätzungsweise bei 2,3 Milliarden Euro. Für den Einzelhandel zeichnet sich hier in den untersuchten Märkten eine Marktbereinigung ab. Wer sich dieser neuen Entwicklung nicht anpassen kann oder zu langsam ist, könnte hier auf der Strecke bleiben.

Grund dafür ist nicht nur die Covid-19-Pandemie. Grund sind auch immer mehr die neuen Anbieter, die innovative Strategien und Konzepte verfolgen. Das erzeugt zusätzlichen Konkurrenzdruck. Hier müssen die Einzelhändler nicht nur ihre Konzepte überdenken. Sie müssen auch finanzielle Entscheidungen für ihre Zukunft treffen. Wichtig ist es jetzt, die Fixkosten zu reduzieren und in den Bereichen Lieferkette und Lagerhaltung dynamische Anpassungen vorzunehmen. Das steigert die Flexibilität und auch die Widerstandsfähigkeit der Händler, um diese schwierige Situation zu überstehen.

Onlinehandel boomt

Es ist in den letzten Monaten deutlich geworden, dass die meisten Verbraucher ihre alten Shopping-Gewohnheiten nicht mehr wiederaufnehmen werden. Es gibt nicht in allen Branchen permanente Verhaltensänderungen. Diese hängen beispielsweise auch von der Breitbandverfügbarkeit ab, den Kapazitäten der Onlinehändler und nicht zuletzt auch von sozio-demografischen Faktoren.

Es gibt Unterschiede in den verschiedenen Einkommens- und Altersgruppen. Dennoch zeigt sich eine deutliche Tendenz: Immer mehr Kunden nutzen das Internet zum Shoppen, und das geht auf Kosten des traditionellen Einzelhandels. Deshalb ist es notwendig, dass sich der klassische stationäre Handel restrukturiert, dass es neue Partnerschaften gibt, dass die Händler neue Konzepte umsetzen und sich für innovative, digitale Lösungen starkmachen.

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