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Die Mutter aller Sneaker: Turnschuh-Legende Chucks

13.12.2017

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    © Pixabay.com / 2610400, Wokandapix

Sie sind Ikonen der Popkultur, zu ihren prominenten Fans gehören James Dean, die Punk-Band Ramones und Michelle Obama: Die Chuck Taylor All Stars von Converse sind die vielleicht coolsten Turnschuhe überhaupt! Die leichten Segeltuch-Treter haben in Mode und Streetwear ihren festen Platz als Fashion-Basics mit Kult-Charakter!

Großer Wurf als Sportartikel

Ihren Ursprung haben die Converse Chucks im US-Basketball. Sie waren die ersten Trainingsschuhe, die für die typischen Quietschgeräusche bei Basketballspielen sorgten. Verantwortlich fürs Quietschen sind die Sohlen aus vulkanisiertem Gummi, die den Chucks zusammen mit dem Segeltuchstoff seit jeher ihr markantes Aussehen verleihen. Die Ventilationslöcher an den Seiten kamen später hinzu.

Erfunden hat die Chucks die Converse Rubber Shoe Company, 1908 von Marquis Mills Converse in Malden/Massachusetts gegründet. Zunächst stellte die Fabrik Winterschuhe mit Gummisohlen her, nach einigen Jahren erweiterte das Unternehmen sein Angebot um Sportschuhe, zunächst für Fußball und Tennis. Der ersten Basketballschuhe vom Typ Converse All Star wurden 1917 produziert – der Mann, der für den späteren Namenzusatz verantwortlich war, stieß erst später zum Unternehmen: Charles „Chuck“ Taylor. Er sollte den quietschenden Sportschuh weltberühmt machen.

Namensgeber Charles „Chuck“ Taylor

Taylor hatte schon zu seiner Highschool-Zeit Basketball gespielt und dabei eine Vorliebe für den Schuh aus Massachusetts entwickelt. 1921 fing er bei Converse als Vertriebsmitarbeiter und Verkäufer an. Der charismatische junge Mann gab der Weiterentwicklung des All Stars entscheidende Impulse, sie machten den Schuh für das Basketballspiel noch besser geeignet. Außerdem hatte Chuck Taylor ein feines Händchen für Networking und beste Kontakte in der Welt des Basketballs. Taylor promotete den Schuh unermüdlich, indem er in einem weißen Cadillac mit einem Kofferraum voller Converse All Stars kreuz und quer durch die USA fuhr und in den Trainingszentren des Landes die Vorzüge der Schuhe anpries. Taylors Einfluss auf die Weiterentwicklung des Schuhs und das Marketing war so groß, dass er 1932 nach ihm benannt wurde. Seitdem trägt das All-Star-Logo seine Unterschrift.

Zum Erfolg der Chuck Taylor All Stars trug zudem die US-Nationalmannschaft bei: Sie gewann 1936 in Berlin das erste olympischen Basketballturnier – Chucks waren das offizielle Schuhwerk des Teams. Wenig Jahre später standen die Schuhe auch im Dienst von Uncle Sam: Die Chucks wurden im Zweiten Weltkrieg die offiziellen Trainingsschuhe der US-Armee. Viele GIs lernte sie nun in ihrer Zeit beim Militär kennen, was den Bekanntheitsgrad noch einmal erheblich steigerte.

Die Chucks erobern die Subkultur

Die goldene Ära der Chucks dauerte von den Vierzigerjahren bis zu den Sechzigern. Neue Modelle und frische Farben verliehen Schuh und Marke neue Impulse. Die neuen roten, blauen und gelben Chucks entsprangen einem konkreten Kundenwunsch: Die Basketballteams wollten Schuhe, die farblich zu ihren Trikots passten.

Ab den späten Siebzigern dämpften Hightech-Basketball- und Laufschuhe den Erfolg der Chuck Taylor All Stars. Da hatten die Schuhe sich bereits eine neue Zielgruppe erobert: Die Stars der Musikszene und Underground-Kultur. Punk- und New-Wave-Bands wie Blondie und die Ramones machten die Sneaker international bekannt und zu einem Symbol des Aufbegehrens gegen das Establishment. Heue tragen die Kinder und Enkel der damaligen jungen Wilden ebenfalls Chucks, allerdings mit weniger revolutionärer Attitüde: Die Ikonen der Popkultur sind für sie in erster Linie ein Lifestyle-Gadget.

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