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Nach ICE-Brand: Zugteile werden in ICE-Werken untersucht

15.10.2018 - Dierdorf/Frankfurt/Krefeld (dpa/lrs) - Nach dem Brand eines ICE-Fernzugs auf der Schnellstrecke Frankfurt-Köln beginnen die Untersuchungen zur Brandursache in zwei ICE-Werken der Deutschen Bahn. «Der vordere Zugteil wird im ICE-Werk in Frankfurt-Griesheim untersucht, der hintere vom Brand direkt betroffene Zugteil wird nach Krefeld gebracht», sagte ein Sprecher der zuständigen Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) am Montagmorgen.

  • Ein ICE mit einem ausgebrannten Waggon steht auf der Schnellbahnstrecke zwischen Köln und Frankfurt. Foto: Thomas Frey © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein ICE mit einem ausgebrannten Waggon steht auf der Schnellbahnstrecke zwischen Köln und Frankfurt. Foto: Thomas Frey © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auslöser des Brandes war nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei ein technischer Defekt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache werden nun durch die BEU durchgeführt.

Die Schnellstrecke Köln-Frankfurt bleibt bis auf Weiteres gesperrt. «Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Strecke bis Ende dieser Woche gesperrt bleiben wird», sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn AG (DB) am Montagmorgen. Während der Streckensperrung werden Fernzüge zwischen Köln, Montabaur und Frankfurt-Flughafen umgeleitet. Reisende müssen sich auf Verspätungen von bis zu eineinhalb Stunden einrichten. Seit Montagmorgen gebe es zudem zusätzliche Züge, die zwischen Montabaur, Limburg-Süd, Frankfurt-Flughafen und Frankfurt-Hauptbahnhof verkehren.

Das Feuer in dem ICE war am Freitagmorgen bei Dierdorf in der Nähe von Neuwied in Rheinland-Pfalz ausgebrochen. 510 Passagiere wurden aus dem Zug gebracht. Fünf Menschen erlitten nach Polizeiangaben leichte Verletzungen.

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