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Feldlerchen vor allem im Thüringer Becken heimisch

12.10.2018 - Jena (dpa/th) - In Thüringen leben nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) zwischen 80 000 und 160 000 Brutpaare der zum «Vogel des Jahres 2018» gekürten Feldlerche. Die Vögel seien vor allem im Thüringer Becken nördlich des Thüringer Waldes heimisch, teilte der Verband am Freitag mit. Sie kämen aber auch auf Ackerflächen in den höheren Lagen vor.

  • Eine Feldlerche im Rekultivierunggebiet des Tagebaus Welzow-Süd. Foto: Andreas Neuthe/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Feldlerche im Rekultivierunggebiet des Tagebaus Welzow-Süd. Foto: Andreas Neuthe/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV/Bayern) haben die Feldlerche bereits zum zweiten Mal zum «Vogel des Jahres» erklärt, um darauf hinzuweisen, dass ihr Überleben bedroht ist. Seit 2007 steht die einst extrem häufige Feldlerche deutschlandweit als gefährdet auf der Roten Liste der bedrohten Vögel.

Wegen der intensiven Landwirtschaft, Pestiziden und zu wenig Brachflächen fehlten den Vögeln Lebensräume und Nahrung, so die Verbände. Feldlerchen litten unter dem großflächigen Anbau von hoch wachsenden Agrarpflanzen wie Mais, Raps und Wintergetreide. Die Felder würden so für die Vögel undurchdringlich, das habe Auswirkungen auf ihr Brutverhalten. Habe es die Feldlerchen früher auf bis zu drei Bruten pro Jahr gebracht, sei es heute nur noch eine.

In Deutschland wird der aktuelle Bestand der Feldlerchen laut Nabu auf 1,3 bis 2,0 Millionen Brutpaare geschätzt. Mehr als ein Drittel der Vögel sei in den vergangenen 25 Jahren verschwunden - in vielen Gebieten gebe es sie gar nicht mehr. In Ostdeutschland seien Feldlerchen noch etwas häufiger anzutreffen als im Westen.

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