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Moore ausgetrocknet: Kraniche rücken enger zusammen

19.10.2018 - Groß Mohrdorf (dpa/mv) - Die Kraniche finden auf ihrer Rast in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Herbst weniger Schlafplätze. «Überall, wo flache Gewässer oder kleine Moore ausgetrocknet sind, können Kraniche nicht mehr schlafen», sagte der Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf bei Stralsund, Günter Nowald, am Freitag. Die Vögel müssten an andere Gewässer ausweichen, wo es dann zu hohen Konzentrationen komme.

  • Kraniche finden auf ihrer Rast in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Herbst weniger Schlafplätze. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kraniche finden auf ihrer Rast in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Herbst weniger Schlafplätze. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Futter finden sie offenbar noch ausreichend, zumal sie bei den warmen Temperaturen weniger Energie verbrauchen. Derzeit rasten an Mecklenburg-Vorpommerns Küsten Kraniche aus Schweden, Norwegen, Finnland und dem Baltikum, sagte Nowald. Die Kraniche in der Müritzregion kommen demnach aus dem Baltikum und aus Polen, weiter südlich im Rhinluch machen Vögel aus ganz Osteuropa Halt. Die ersten Kraniche seien bereits auf dem Zug nach Südfrankreich.

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