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Mit Feng Shui für die richtige Stimmung im Schlafzimmer sorgen

29.11.2017 - Durchschnittlich schläft der Mensch in seinem Leben 24 Jahre. Deshalb ist das Schlafzimmer ein ganz besonderer Ort: Ein gesunder harmonischer Schlaf, Privatsphäre, Erholung, Ruhe und Regeneration und nicht zuletzt auch Intimtäten finden hier statt – im Schlafzimmer muss der Wohlfühlfaktor sehr hoch sein. Feng Shui kann die Stimmung optimieren.

  • Das Schlafzimmer muss entspannend wirken, aber auch den Raum für Intimitäten lassen.  © unsplash.com / Becca Tapert (CC0

    Das Schlafzimmer muss entspannend wirken, aber auch den Raum für Intimitäten lassen. © unsplash.com / Becca Tapert (CC0 1.0)

  • Feng Shui teilt Räume in verschiedene Lebensbereiche ein. Je nach Einrichtung, wird das eine oder das andere gefördert.

    Feng Shui teilt Räume in verschiedene Lebensbereiche ein. Je nach Einrichtung, wird das eine oder das andere gefördert.

  • Ist das Bett an der richtigen Position, kann die Energie frei fließen und so dafür sorgen, dass die Stimmung im Schlafzimmer stimmt.  © Unsplash.com  / Matheus Ferrero (CC0

    Ist das Bett an der richtigen Position, kann die Energie frei fließen und so dafür sorgen, dass die Stimmung im Schlafzimmer stimmt. © Unsplash.com / Matheus Ferrero (CC0 1.0)

Feng Shui wird in unseren westlichen Gesellschaften schon seit Jahren immer beliebter. Zentrales Prinzip ist die spirituelle und geistige Harmonisierung des Menschen mit seiner Umwelt, die durch Architektur und Innenarchitektur optimiert werden soll.

Beim Wohnen mit Feng Shui geht es demnach darum, durch spezielle Einrichtungs- und Raumaufteilungsmethoden, die Lebensenergie, das sogenannte Chi, durch die Wohnräume fließen zu lassen. Dadurch, so die Lehre, entstünde eine Art Echokammer: die durch die Wohnräume fließende Lebensenergie wirke sich positiv auf das Seelenheil des Menschen aus.

Entspannung, Gelassenheit, Ausgeglichenheit und Stressabbau sei in der eigenen Wohnung durch diese Lehre einfacher möglich und die Lebensenergie könne sich einfacher entfalten. Das Schlafzimmer als Rückzugs- und Ruheort hat gerade die Aufgabe, diese Dinge zu erfüllen. Ergo, ist auf jeden Fall sinnvoll, Feng Shui und das Schlafzimmer eng miteinander zu verbinden.

Basics

Die Ursprünge der Feng-Shui Lehre liegen im Daoismus, neben Konfuzianismus und Buddhismus, eine der drei Lehren der chinesischen Philosophie. Daoismus meint  im Kern eine Einheit zwischen Natur, Mensch und wissenschaftlicher Theorie mit dem Ziel, diese drei Komponenten in eine harmonische Beziehung zu bringen. Jedes dieser Bestandteile darf für sich nicht gestört werden.

Die Grundvoraussetzung für einen Daoisten ist dabei die Warmherzigkeit, weil Liebe in dieser Lehre eine ganz besondere Rolle spielt. Der Daoismus glaubt an das irdische Leben und hat die langfristigen Ziele, Gesundheit, Weisheit und Ewigkeit zu erreichen. Demnach geht es nicht darum, etwas schnell zu erreichen, sondern Dinge langfristig zu erhalten. Der Daoismus will dafür die richtige Entwicklungsrichtung vorgeben. Die wichtigste Grundlage dafür ist das Chi.

Das Feng Shui ist nun eine Unterlehre des Daoismus, denn das Chi soll hier durch einen planmäßigen Eingriff in die Architektur und Innenarchitektur optimiert werden. Der Name setzt sich auf dem chinesischen Wort für Wind (Feng) und dem Begriff für Wasser (Shui) zusammen und ist eine Abkürzung für den Satz: „Chi wird vom Wind zerstreut und stoppt an der Grenze des Wassers“. Zu den weiteren Grundelementen des Feng Shui gehören die „Ying-Yang-“, die „Acht-Trigrammen-“ und die „Fünf-Elementenlehre“

Ausgehend von diesen Basics will das Feng-Shui nun einen Raum- und Lageplan in Beziehung zu den neun Feng-Shui-Lebensbereichen stellen. Die Grundlage dafür gibt der sogenannte Bagua-Kompass, der die neun Lebensbereiche bestimmten  Himmelsrichtungen zuordnet, und somit einen Hauslageplan vorschlägt, um das Chi entfalten zu können. Der Wohnort wird demnach zum Spiegel der Persönlichkeit.

Das Schlafzimmer – Ort der Regeneration und Partnerschaft

Eine besondere Rolle für das Schlafzimmer spielt das sogenannte Kun, ein Lebensbereich der für Beziehung, Vereinigung und Partnerschaft steht. Das Schlafzimmer ist bekanntlich der Ort, an dem Intimitäten ausgetauscht werden – ob mit dem festen Partner oder einer Casual Dating Bekanntschaft, mit der man sich nach ein, zwei Dates außerhalb auch zu Hause trifft. Also ist es nicht nur ein Ort zur Regenation. Feuer, Leidenschaft und Lust werden hier ebenfalls ausgelebt, so dass die Lebensenergie nicht völlig zum Erliegen kommen darf. Das Chi ist an zentraler Stelle gefragt. Da die Liebe und damit auch  die Sexualität im Daoismus als ein zentraler Lebensbereich betrachtet wird, ist das Schlafzimmer ein ganz besonderer Lebensort. Um das Chi – die fließende Lebensenergie – nun in seinem Schlafzimmer zu optimieren und den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, gibt das Feng-Shui konkrete Empfehlungen für Ausrichtung und Einrichtung.

Südwestliche Lage

Zunächst ist die Lage des Zimmers entscheidend. Der Beziehungs-und Partnerschaftsbereich befindet sich im Bagua in der südwestlichen Himmelsrichtung und vom Hauseingang aus gesehen, in der rechten hinteren Ecke.

Ordnung

Im Schlafzimmer sollte eine harmonische Ordnung herrschen. Geschlossene Schränke sollten auf zueinander passende Möbel treffen, um einen Entspannungsort zu schaffen. Ganz wichtig: das Schlafzimmer ist kein Wäscheraum, schmutzige Kleidung sollte demnach nicht rumliegen. Ausgewogenheit und Symmetrie sind wichtig.

Das Bett und die Wand  

Das Feng Shui besagt, dass das Bett mit seinem Kopfende an einer festen Wand stehen sollte. Warum? Wegen dem Schutz. Das Kopfende des Bettes wird im Feng Shui als Schildkröte bezeichnet. Sie repräsentiert Schutz, Sicherheit und Stärke. Ist eine Wand am Kopfende, wird die Gefahr gebahnt, dass jemand uns in den Rücken fällt.  

Zudem sollten sich in der Wand keine genutzten Wasser- und Heizungsleitungen befinden, denn rauschende Leitungen können den Schlaf stören.

Ebenso sollten Regalbretter, schwere Bilderrahmen, Hängeschränke nicht direkt über dem Kopfende angebracht sein. Die Ursache: die Lebensenergie wird blockiert, weil diese Gegenstände ein beklemmendes Gefühl geben. Das Gleiche betrifft Deckenbalken. Sie können ebenso bedrohlich und erdrückend wirken. 

Die Sache mit den Fenstern und Türen

Das Bett sollte auf gar keinen Fall zwischen einer Tür und einem Fenster oder zwischen zwei Türen oder zwei Fenstern stehen. Der Grund? Der Durchzug wirkt sich negativ auf das Chi aus, ein entspannter Schlaf wird verhindert.

Außerdem sollte das Fußende des Bettes nicht auf eine Tür zeigen, da die Energie ungebremst auf den Schlafenden strömt. Die Folge: Unruhe und Unausgeglichenheit.

Ecken und Kanten meiden

Ecken und Kanten, wie Kamin- oder Mauervorsprünge, sollten nicht auf den Schlafenden zeigen, weil dadurch das Chi blockiert wird. Falls keine andere Stelle für das Bett möglich ist, können eine geschickte Positionierungen von Möbel oder sanft fließende Tücher die Kanten verstecken.

Sollte das Bett unter einer Dachschräge stehen, sollte man es so positionieren, dass der Schlafende aus der Schräge herausblickt.

Die richtige Himmelsrichtung und Gegenstände

Ebenso relevant ist die Himmelsrichtung, in der das Bett steht. Welcher Himmelrichtungstypen man ist, kann einfach errechnet werden. Personen, die der Ost-Gruppe angehören, sollten mit dem Kopf gen Süden, Südosten, Oster oder Norden liegen. Die West-Gruppen-Personen gen Westen, Südwesten, Nordwesten oder Nordosten.

Bezüglich der Gegenstände im Schlafzimmer zählt die „Weniger-ist-mehr-Regel“. Falls ein Spiegel  im Schlafzimmer ist, sollte dieser nicht gegenüber dem Bett stehen, da die ständigen Reflexionen die Lebensenergie stören.

Pflanzen sind zwar eine schöne Sache, sollten aber nicht im Schlafzimmer stehen, das sie zu viel Yang-Qi verbreiten. Einseitigkeit ist laut Daoismus zu vermeiden.

Farben

Existenziell wichtig sind im Schlafzimmer sanfte Farben. Neutrale Farben oder Farben mit geringer Saturation fördern die Entspannung. Ein knalliges Rot oder ein sattes Grün bringt das Chi in Unruhe.

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