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Wohntrends 2018

17.01.2018

  •  © Statista

    © Statista 2017

Das eigene Heim ist die persönliche Wohlfühl-Oase, in der man sich nicht nur sicher und geborgen fühlt, sondern wo man außerdem bereits an der Eingangstür die Sorgen des Alltags abzuschütteln versucht. Oase ist auch das Zauberwort im Bereich Modetrends 2018: Von Minimalismus bis Opulenz scheint alles dabei zu – Hauptsache es ist gemütlich, wohnlich, natürlich und vor allem Grün.

Neue Wohntrends finden

Im Normalfall stellen angesehene Designer die Trends für das kommende Jahr vor. Sie versuchen dabei, vergangene Wohntrends zu analysieren und gleichzeitig herauszufinden, was die Menschen wollen. Daraus entwickeln sich dann minimalistische Möbel mit natürlichem Charme, recycelbare Materialien mit unverwechselbarem Glanz oder aufregende Farben.

Als Normalbürger richtet man seine Wohnung nach dem persönlichen Empfinden ein. Schön ist, was einem persönlich gefällt. Nichtsdestotrotz informieren sich laut einer Studie des TFM-Online-Panels fast 50 Prozent der Befragten regelmäßig in Zeitungen und Zeitschriften über aktuelle Wohntrends.

Dicht gefolgt von jenen, die beispielsweise beim Kauf eines Sofas persönliche und fachkundige Beratung in einem Möbelhaus wie XXXL bevorzugen oder in deren Online-Shops bzw. auf Online-Portalen die Angebote auswerten. Obwohl sich rund 25 Prozent nicht für aktuelle Wohntrends interessieren, zeigt diese Umfrage deutlich, dass es vielen Nutzern wichtig ist, sich Inspiration zu holen.

1.    Natürlichkeit und Nachhaltigkeit

Bereits im vergangenen Jahr waren Möbel und Accessoires aus  recycelbaren Materialien oder nachwachsenden Rohstoffen der Trend schlechthin für Küchen und Wohnbereiche. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er sich auch in diesem Jahr standhaft hält. „Back to the roots“ lautet das Zauberwort. Massivholz, Steingut oder auch Samt halten erneut Einzug in deutschen Haushalten. Besonders angesagt sind Oberflächen mit Struktur, die für eine beinah vergessene Haptik sorgen. Um die Wohlfühl-Zone einer Oase gleich zu gestalten, liegt der Fokus zusätzlich auf dem Urban-Jungle-Style: Zimmerpflanzen und Bilder von Kräutern oder Flamingos stehen ebenso im Fokus wie Tapete mit Pflanzendrucken. Dieser Trend kommt richtig zur Geltung, wenn man ihn mit feinem, weißen Porzellan oder edlen Goldtönen mischt. Dadurch entsteht eine ruhige, unaufgeregte Optik, die für Entspannung sorgen soll. Dass die Farbe Grün dabei eine zentrale Rolle spielt, sollte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Der dunkle und matte Farbton harmoniert perfekt mit schwarzem Metall sowie mit weißen, grauen oder gelben Tönen.

2.    Minimalismus vs. Mystik

Der skandinavische Einrichtungsstil ist bekannt für seinen Minimalismus: Glatte Oberflächen, einfache Formen und helle Farben zeichnen ihn besonders aus. In der Regel bestehen die Möbel aus Holz, welches mit Weiß oder einem hellen Grau kombiniert wird. Trotzdem ist der Stil alles andere als langweilig. Man kann ihn nämlich durch farbige Details wieder auflockern: Modische Accessoires, bunte Kissenbezüge oder Deko-Mittel mit niedlichen Verzierungen sind durchaus erlaubt. Da trifft es sich gut, dass Kisten und Polster aktuell mit hochwertigen Verzierungen ausgestattet werden. Besonders im Trend liegen Steppungen oder Kedernähte. Sie sind unauffällig, können die Umgebung aber mit Leichtigkeit ein bisschen auflockern. Außerdem gilt es, sich von herkömmlichen Tischen mit vier Tischbeinen zu verabschieden. Stattdessen werden Tische nun mit x- oder u-förmigen Tischbeinformen ausgestattet. In diesem Trend findet sich der Industrial-Stil wieder. Denn die Beine bestehen aus einfachem, schwarzem Metall, welches durch den Minimalismus schick und edel, gleichzeitig aber absolut unaufgeregt wirkt. Vor Wohnzimmertischen wird im Übrigen ebenfalls nicht Halt gemacht. Diese erhalten in diesem Jahr sehr dekorative geometrische Metallbeine. Formen wie die einer Sanduhr oder eines Zylinders wird man in deutschen Möbelhäusern jetzt öfter sehen.

Der komplette Gegensatz dazu ist der Mystik-Trend, der sich ebenfalls zu etablieren versucht. Die sanften Farben von Edelsteinen sind besonders hübsch auf Kissenbezügen anzusehen. In der Modeindustrie war es bereits 2017 der absolute Hit, nun ist das Material auch bei den Wohntrends zu finden: kuscheliger, warmer Samt ist ein absolutes Muss in diesem Jahr. Dadurch wird das Wohnzimmer erst richtig gemütlich. Außerdem lädt der Stoff wirklich zum Kuscheln und Verweilen ein. Kombiniert wird der Stil mit hellem Marmor als direktem Gegensatz, mit verspieltem Stuck sowie mit dunklem Holz. Wer mit dem skandinavischen Stil bisher nichts anfangen konnte, sollte sich unbedingt genauer mit den mystischen Trends befassen und einen Hauch Orient in die eigenen vier Wände bringen.

3.    Indirektes Licht

Sowohl im skandinavischen als auch im orientalischen Stil nimmt Licht einen hohen Stellenwert ein. Mit ihm kann man nicht nur Akzente setzen, sondern gleichzeitig für mehr Gemütlichkeit sorgen. Ideal sind verschiedene Lichtquellen, die einzelne Abschnitte der Wohnräume in harmonisches Licht tauchen. Dadurch erschafft man eine angenehme Atmosphäre und schafft Struktur in die noch so minimalistisch angehauchte Wohnzimmereinrichtung. Dekorativ sehen beispielsweise selbstgemachte Teelichter aus, die man ganz individuell dem vorherrschendem Einrichtungsstil anpassen kann. Besonders angesagt ist jedoch eine in Möbel integrierte Beleuchtung in Form von LED-Stripes. Ein dekorativer Lichtstreifen am Bettgestell oder ein dimmbarer Badezimmerspiegel werden dadurch sofort zum absoluten Eyecatcher, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Mehr Tipps zum Thema Beleuchtung gibt es hier. In diesem Artikel kann man sich Inspirationen für die eigene Wohnung holen und Ideen für die Umsetzung holen.

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