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Badezimmer-Trends 2019: Tausche Nasszelle gegen Wohlfühloase

02.07.2019 - Das Bad ist ein zentraler Raum in unserem Leben – so verbringt beispielsweise der Durchschnittsdeutsche pro Tag mindestens 1 Stunde seines Lebens darin. Kein Wunder, dass der Trend dazu geht, das Badezimmer immer charmanter und stilvoller zu gestalten – als persönliches Traum-Bad mit Wohlfühlambiente. Dies sind die Trends 2019, mit denen jedes Bad aufgewertet werden kann.

  • Bei einem entspannenden Schaumbad und einem Glas Wein abends den Ausblick in die Natur genießen: Für wen sich das perfekt anhört, liegt damit im Trend 2019. © Roberto Nickson via unsplash / Roberto

    Bei einem entspannenden Schaumbad und einem Glas Wein abends den Ausblick in die Natur genießen: Für wen sich das perfekt anhört, liegt damit im Trend 2019. © Roberto Nickson via unsplash / Roberto Nickson

Die Wellness-Welle macht es vor: Traumhaft schön eingerichtete Spa-Bereiche mit dezenter, indirekter Beleuchtung, unterschiedlichsten Materialien an Böden und Wänden, Vinyltapeten und edler Keramik sowie gläserne, individuell gestaltete Duschen der Premiumklasse. Da leben die Sinne auf, da lässt es sich entspannen. Jetzt hält der Trend auch Einzug ins eigene Badezimmer.

Die eigene Persönlichkeit ausleben

Mögen Sie klare Linien und modernes Industrial-Design mit unverputzten Wänden? Oder bevorzugen Sie eher eine cleane Optik mit viel Weiß? Von anderen wird ein asiatisch angehauchter Wohnungsstil besonders geschätzt, bei dem die uralten Grundsätze des Feng-Shui angewandt werden und so für eine besonders angenehmes Ambiente sorgen. Wofür Sie sich auch immer begeistern - all dies können Sie nun auch in Ihrem Bad umsetzen. Ganz nach dem Motto: Erlaubt ist, was gefällt.

Das Gefühl von Gesundheit und hygienischer Sauberkeit kommt für die meisten bei der klassischen weißen Optik herüber – in eine ähnliche Kerbe schlägt der Industrial Stil, bei dem Stahl und unverputzte Wände Highlights setzen. Ebenso ist Retro-Charme voll im Trend: Wer das Verspielte vom Jugendstil, das Heimelige vom Landhausstil liebt oder üppiges orientalisches Flair bevorzugt – alles ist möglich. Denn 2019 verschmelzen Wohnbereich und Bad immer mehr zu einer wohnlichen Einheit.

Mithilfe von wasserfesten Vinyltapeten mit großflächigen Aufdrucken, wie z.B. Dschungelbildern, oder psychedelischen Mustern, gewinnt das Ganze noch einmal einen komplett eigenen Touch. Tolle Akzente setzen zudem maßangefertigte Badezimmermöbel aus Holz, die das i-Tüpfelchen in Bezug auf einen persönlichen, luxuriösen Look setzen.

Mehr-Generationen-Bäder

Auch die Barrierefreiheit ist zunehmend ein Thema, doch neben seiner Funktionalität soll es auch ästhetisch-ansprechend sein. Rein praktisch war gestern, nun überzeugen auch schwellenlose, d.h. rollstuhlgerechte Badebereiche durch schicke Optik und rücken deutlich weg vom Krankenhaus-Flair. Ausreichend Bewegungsfläche, rutschfester Bodenbelag, eine ebenerdige Dusche sowie Haltegriffe generieren die nötige Sicherheit, über die sich sowohl Senioren als auch Eltern mit kleinen Kindern freuen.

Baden und Duschen mit Komfort

Ein Blickfänger sind die in diesem Jahr extrem angesagten freistehenden Badewannen, die zudem auch durch ihre exklusiven Formen begeistern. Vor einer großzügigen Fensterfront mit Blick nach draußen positioniert, kommt sofort entspanntes Urlaubsfeeling auf.

Gemütlichkeit hält Einzug in immer mehr Badezimmer-Oasen. Mit Polstermöbeln oder Kamin erinnert das Bad oft an ein Wohnzimmer.  © Yann Maignan via unsplash / Yann MaignanGemütlichkeit hält Einzug in immer mehr Badezimmer-Oasen. Mit Polstermöbeln oder Kamin erinnert das Bad oft an ein Wohnzimmer. © Yann Maignan via unsplash / Yann Maignan

Ein besonderes Thema in diesem Jahr sind auch die Duschen, bei denen sich nun einiges getan hat: Noch immer angesagt sind Regenwasserduschen, die mit sanftem Strahl ein Garant für ein Relax-Gefühl sind. Ebenfalls für Entspannung sorgen horizontale Varianten, bei denen der Duschende bequem liegt und sich im wahrsten Sinne des Wortes berieseln lassen kann. Durch Raumteiler aus unverputzten Steinen oder mit dunklem Schiefer, entsteht eine angenehme, beruhigende Atmosphäre. Ein Klassiker in neuem Gewand sind gläserne Duschkabinen. Sie bieten den entscheidenden Vorteil, dass sie durch das Glas für den Eindruck von Offenheit sowie Großzügigkeit sorgen. Durch individuelle Maßanfertigungen könnte auch ungewöhnliche Duschkabinen gestaltet und ansonsten ungenutzte Raumbereiche in Wellnessecken verwandelt werden.

Auf ins neue Jahrtausend: Das WC verändert sich

Was in asiatischen Ländern schon sehr verbreitet ist, hält nun endlich auch in Deutschland Einzug: Das Dusch-WC. Mit Hilfe von warmem Wasser und entsprechenden Düsen wird der Toilettengang so deutlich hygienischer, denn auf Knopfdruck kann im Anschluss der Intimbereich gepflegt werden.

Im Bereich Hygiene setzen in diesem Jahr die spülrandlosen Toiletten neue Standards. Bislang waren diese Ränder ein klassisches Problem, wenn es um gründliche Reinheit des WCs ging, denn unter dem überkragenden Rand setzte sich Schmutz ab und konnte oft nur mit großer Mühe entfernt werden. Dieses Thema gehört mit den spülrandlosen Becken glücklicherweise der Vergangenheit an, denn hier kann sich nichts Unerwünschtes mehr festsetzen. Dies wird optimal ergänzt durch schmutzabweisende Oberflächen.

Smart Home im Bad

Längst hat die moderne Technik auch im Bad Einzug gehalten, denn gerade hier sind viele potenzielle Einsatzmöglichkeiten vorhanden. Nicht nur, dass man sich so ein besonders entspanntes Bad samt den Lieblingssongs oder der neuesten Folge der bevorzugten TV-Serie gönnen kann, neben diesen Gimmicks hält das Smart-Home-Konzept auch handfeste Vorteile bereit. Zwar ist einiges davon noch eher Zukunftsmusik, aber das Ganze macht Lust auf mehr.

Bei der Gestaltung des Badezimmers ist auch Individualität im Trend. Eigene Bilder und verschiedene Pflanzen machen den Raum lebendig und sorgen für Flair. © ihotsky via pixabay / ihotskyBei der Gestaltung des Badezimmers ist auch Individualität im Trend. Eigene Bilder und verschiedene Pflanzen machen den Raum lebendig und sorgen für Flair. © ihotsky via pixabay / ihotsky

Schon jetzt kann man sich mittels iPhone sein Bad einlassen. Dank Timerfunktionen besteht ein Höchstmaß ein Komfort, denn damit springt automatisch die Heizung an und das Fenster wird geöffnet. Und all das geschieht, noch bevor der Wecker einen aus Schlaf reißt.

Noch nicht in Serie, aber es darf sich auf Wasserhähne mit Sprachsteuerung gefreut werden. Sie sind das Optimum in Sachen Hygiene, denn sie reagieren im wahrsten Sinne des Wortes auf Zuruf und sorgen von selbst dafür, dass wohltemperiertes Nass aus dem Hahn fließt. Unfreiwillige eiskalte Schauer sind dann endlich passé. Integrierte Notruffunktionen sowie höhenverstellbare WCs sorgen künftig ebenfalls für ein deutliches Mehr an Komfort.

Freie Sicht für kleine Bäder

Und nun noch der ultimative Trend für kleine Bäder, wie sie besonders in zahlreichen Mietwohnungen zu finden sind: Spiegel. Denn oftmals lässt sich leider an der grundlegenden Raumsituation nichts ändern. Mithilfe von Spiegelflächen nach Maß sowie transparenten Raumteilern entsteht direkt der Eindruck von mehr Freizügigkeit.

 

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