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Schlüsseldienst zockt 1000 Euro ab: Polizei ermittelt

11.04.2018 - Celle (dpa/lni) - Die Polizei in Celle ermittelt gegen einen unseriösen Schlüsseldienst, der von einer 18-Jährigen weit über 1000 Euro für das Öffnen einer zugefallenen Türe kassiert hat. Die junge Frau hatte ihren Schlüssel beim Gang nach draußen zum Rauchen in der Wohnung vergessen und in ihrer Not einen Schlüsseldienst gerufen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Monteur baute letztendlich einen neuen Schließzylinder ein und verlangte dafür die horrende Summe. Die junge Frau zahlte, weil sie sich in der Notsituation nicht zu helfen wusste und sich von dem Monteur bedrängt fühlte. Am folgenden Tag ging sie zur Polizei.

  • Ein Mann baut ein defektes Schloss aus. Foto: Holger Hollemann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann baut ein defektes Schloss aus. Foto: Holger Hollemann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Verbraucherzentrale rät ausgeschlossenen Menschen, unbedingt Angebote mehrerer Anbieter zu erfragen, sich die genauen Preise nennen zu lassen und einen Festpreis zu vereinbaren. Zuschläge sind nur außerhalb der üblichen Arbeitszeiten erlaubt. Unzulässig sind etwa «Sofortzuschläge», «Bereitstellungszuschläge» oder «Spezialwerkzeugkosten». Die Rechnung muss nicht zwingend in bar beglichen werden. Wer nicht genügend Bargeld zur Verfügung hat, kann auf eine Zahlung per Rechnung bestehen. Gebühren für die Bearbeitung oder Buchung, wenn der Verbraucher nicht die Rechnung sofort in bar bezahlt, sind laut einem Urteil des Landgerichts Bremen unzulässig.

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