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Twitter-Gewitter: DRK-Präsidentin fordert Respekt für Helfer

11.02.2019 - Berlin/Osnabrück (dpa/bb) - Bei einem bundesweiten Twittergewitter von 41 Berufsfeuerwehren informiert auch die Berliner Feuerwehr seit Montagmorgen über ihre Einsätze. Verletzung nach Stromschlag, bewusstlose Person auf einem U-Bahnhof, Reanimation nach einem Kreislaufstillstand - alle paar Minuten werden die Einsatzkräfte der deutschlandweit größten Berufsfeuerwehr gerufen, hieß es in den Tweets.

  • Feuerwehrleute löschen einen Brand in Berlin-Zehlendorf. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Feuerwehrleute löschen einen Brand in Berlin-Zehlendorf. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bis 20.00 Uhr wollen die Feuerwehren nach eigenen Angaben am Europäischen Tag des Notrufs 112 auf diesem Wege öffentlich machen, mit welchen Problemen sie konfrontiert sind. Anliegen ist auch, auf Berufe bei der Feuerwehr aufmerksam zu machen.

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat indes mehr Rücksicht auf die Helfer im Rettungsdienst gefordert. «Es ist besorgniserregend, dass vor allem bei Verkehrsunfällen Rettungskräfte oftmals von Schaulustigen behindert oder beleidigt werden», sagte Hasselfeldt der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Manchen Gaffern seien Handy-Aufnahmen von Verletzten offenbar wichtiger als der unversperrte Zugang der Helfer zum Unfallort.

Unter der Notrufnummer 112 werden seit 2008 Notrufdienste europaweit erreicht. Twitter-Aktionen von Einsatzkräften in Deutschland gab es schon öfter. Zum ersten Mal werden nun aber Feuerwehren parallel Tweets absetzen.

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