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Enttäuscht, verletzt: Hochsprung-Europameister Przybylko

02.02.2019 - Ein halbes Jahr nach der Heim-EM von Berlin steigen die deutschen Leichtathleten in die Hallen-Saison ein. Hochsprung-Ass Mateusz Przybylko muss erst wieder in Form kommen, ist zudem stark angeschlagen.

  • Mateusz Przybylko hat beim Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe nur den sechsten Rang erreicht. Foto: Soeren Stache © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mateusz Przybylko hat beim Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe nur den sechsten Rang erreicht. Foto: Soeren Stache © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko hat ein halbes Jahr nach seinem Triumph von Berlin seinen Einstieg in die Hallen-Saison verpatzt - und ist auch noch verletzt.

Der Leverkusener überwand beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe nur 2,22 Meter und enttäuschte als Sechster. «Ich habe Schmerzen im Sprungfuß und befürchte, dass es was Schlimmeres ist», sagte er.

Dafür glänzte der Japaner Naoto Tobe mit der Jahresweltbesthöhe von 2,35 Metern. Vor 5000 Zuschauern in der Messehalle geizten die Athleten ansonsten mit Weltklasseleistungen.

Przybylko hatte sich seit seinem EM-Titel im vergangenen August «ziemlich viele Gedanken gemacht» und Rat bei einem Mentalcoach geholt. «Mit dem arbeite ich jetzt. Denn das ist schon ein enormer Leistungsdruck. Wenn man sagt, man ist Europameister, muss man jetzt schon Weltmeister oder Olympiasieger werden», erklärte der 26-Jährige schon vor dem ersten Rückschlag. Seine Erkenntnis vor der Saison mit der späten Freiluft-WM vom 28. September bis 6. Oktober in Doha/Katar: «Ich muss gar nichts. Ich will es werden.»

Ohne ihre nationale Dauerrivalin Pamela Dutkiewicz kam Hallen-Europameisterin Cindy Roleder über 60 Meter Hürden als Zweite ins Ziel. Die 29-Jährige vom SV Halle/Saale musste sich in 7,98 Sekunden um eine Hunderstel der Niederländerin Nadine Visser geschlagen geben. Am Abend zuvor beim ISTAF Indoor in Berlin war Vize-Europameisterin Dutkiewicz (Wattenscheid) in der Jahresweltbestzeit von 7,89 Sekunden schneller als Roleder, die einräumte: «Ich bin jetzt sehr müde.»

Im Stabhochsprung musste sich Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Ekaterini Stefanidi den ersten Platz mit der Russin Anschelika Sidorowa, die unter neutraler Flagge startete, und der Kanadierin Alysha Newman (alle 4,71 Meter) teilen - ein Kuriosum. Die Griechin war erst bei 4,63 Metern eingestiegen.

Mit genau dieser Höhe belegte Lisa Ryzih Rang fünf und gab damit ein gelungenes Comeback: Die 30-Jährige aus Ludwigshafen hatte sich im vergangenen Jahr die Achillessehne angerissen und damit die EM in Berlin verpasst. Die frühere Vize-Europameisterin hakte mit ihrer Höhe schon mal die Norm für die Hallen-EM Anfang März in Glasgow ab. «Es ist das erste Mal seit vier Jahren, dass ich nach einem Wettkampf die Spikes ausziehe und mir nichts weh tut», sagte Ryzih.

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