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Anmeldefrist für den Vorlesetag bis zum 16. November

12.11.2018 - Lesen macht schlau und stärkt die Bindung zwischen Kind und Eltern: Deshalb will der bundesweite Vorlesetag ein Zeichen für das Lesen setzen. Auch viele Prominente nehmen an der Aktion teil.

  • Am 15. bundesweiten Vorlesetag am 16. November wird auch die Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie teilnehmen. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Am 15. bundesweiten Vorlesetag am 16. November wird auch die Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie teilnehmen. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Deutschland liest vor: Beim 15. bundesweiten Vorlesetag am 16. November werden prominente Unterstützer wie die Kinderbuchautorin Kirsten Boie, Liedermacher Rolf Zuckowski und Moderatorin Anne Will erwartet.

«Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, ist eingeladen, anderen vorzulesen und Lesefreude zu wecken», teilten die Organisatoren mit. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung «Die Zeit», der Stiftung Lesen in Mainz und der Deutsche Bahn Stiftung.

Als die Idee für den Aktionstag vor 15 Jahren ins Leben gerufen wurde, beteiligten sich gerade einmal 1900 Menschen. In diesem Jahr haben sich bereits mehr als eine halbe Million Vorleser und Zuhörer angemeldet. Zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Vorleser sowie Kitas, Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Seniorenheime und Unternehmen unterstützen die Initiative. Noch bis zum 16. November können alle Teilnehmer ihre Aktionen unter www.vorlesetag.de registrieren.

Das Thema in diesem Jahr lautet: «Natur und Umwelt». «Damit wollen wir für alle Teilnehmer inhaltliche und kreative Anreize für aufregende und schöne Vorleseaktionen schaffen, die nicht nur Kinder begeistern», hieß es. Ungewöhnliche Vorleseorte sind beliebt: Von der Gefängniszelle, dem Tierpark, Museen, Planetarien, bis hin zu Guerilla-Lesungen in der Fußgängerzone ist alles mit dabei.

Studien zeigten: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen und greifen später mit mehr Freude zu Büchern oder Zeitungen. Zudem entwickeln sie oft einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn sowie Verantwortungsgefühl und haben bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg.

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