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Beruflicher Neustart: Die 6 wichtigsten Tipps

30.01.2019 - Zufriedenheit mit dem eigenen Job spielt im Hinblick auf die gesamte Lebenszufriedenheit eine entscheidende Rolle. Schließlich verbringen Menschen einen großen Teil ihres Lebens damit, Geld zu verdienen. Wer unglücklich ist, riskiert die eigene Gesundheit und das seelische Wohlbefinden. Grund genug, etwas zu ändern. Der Neustart aber will clever geplant werden.

  • Für einen gelungenen Start ist ein guter Plan wichtig.  © pixabay.com / stokpic

    Für einen gelungenen Start ist ein guter Plan wichtig. © pixabay.com / stokpic (CC0-Lizenz)

  • Unterschiedliche Ausbildungsangebote sollten vor der Entscheidung verglichen werden. © pixabay.com / StartupStockPhotos

    Unterschiedliche Ausbildungsangebote sollten vor der Entscheidung verglichen werden. © pixabay.com / StartupStockPhotos (CC0-Lizenz)

  • Fachkundige Hilfe schützt vor Fallstricken in der Anfangszeit.  © pixabay.com / bertholdbrodersen

    Fachkundige Hilfe schützt vor Fallstricken in der Anfangszeit. © pixabay.com / bertholdbrodersen (CC0-Lizenz)

1. Die Richtung genau bestimmen

Ein beruflicher Neubeginn ist eine große Sache. So wird sich nach der Entscheidung vieles im Leben verändern. Oft ist es dann nicht mehr möglich, beim alten Arbeitgeber zu bleiben und auch das Einkommen kann deutlich sinken oder steigen. Wichtiger als das Geld sollte im ersten Schritt aber die persönliche Vorstellung von einem erfüllenden Berufsleben sein. Wer im Büro arbeitet, jedoch lieber Gärtner wäre, wird auch mit einer Umschulung zum medizinischen Fachangestellten nicht glücklich.

Daher gilt es, zunächst genau zu überlegen, welche Lebensinhalte über Jahre hinweg konstant geblieben und welche davon mit Glücksgefühlen verknüpft sind. Das kann bereits die Liebe zur Natur aus Kindheitstagen sein, aber auch Freude an der Kommunikation mit anderen Menschen, künstlerischem Schaffen oder handwerklichen Tätigkeiten liefern wertvolle Hinweise darauf, was möglich ist. Fehlt die Inspiration, können auch erfahrene Arbeitnehmer ihren Horizont erweitern, indem sie Fernstudiengänge anschauen oder zu Jobmessen gehen. Häufig findet sich hier mindestens ein Berufsbild, das zu den eigenen Bedürfnissen passt.

2. Zwischen Selbständigkeit und Angestelltenverhältnis wählen

Soll sich im Job alles um 180 Grad drehen, ist das nicht immer im Angestelltenverhältnis möglich. Auch das ist wichtig zu wissen, denn nicht jeder fühlt sich mit dem Gedanken an die Selbständigkeit wohl. So gehört ein Großteil der deutschen Bevölkerung nach wie vor der Gruppe der Angestellten an. Wie das Statistische Bundesamt in seinem Jahrbuch berichtet, lag die Selbständigenquote im Jahr 2017 bei durchschnittlich 9,8 Prozent. Berlin bildet mit 14,8 Prozent die Spitze der Bundesrepublik, Sachsen-Anhalt mit 7,4 Prozent das Schlusslicht.

Ob Selbständigkeit oder Angestelltenverhältnis die berufliche Zukunft bestimmen sollen, muss also unbedingt beantwortet werden. Es hilft nichts, die persönlichen Pläne zu erzwingen, wenn sich die spätere Situation nicht gut anfühlt. Gegen eine Selbständigkeit spricht oft die mangelnde Sicherheit im Hinblick auf das persönliche Einkommen. Im Angestelltenverhältnis ist das zwar geregelt, dafür jedoch sinken die Chancen darauf, das eigene Leben flexibel und frei zu gestalten. Am besten ist es, Erfahrungsberichte zu lesen oder mit Menschen zu sprechen, die bereits seit längerer Zeit selbständig sind. So lässt sich herausfinden, welcher Weg am besten passt.

3. Ausbildung: Finanzen klären

Zur beruflichen Neuorientierung gehört in aller Regel auch eine Ausbildung. Die Möglichkeiten sind hier breit gefächert, denn neues Wissen lässt sich auf mehreren wegen erwerben. So gibt es Weiterbildungsangebote verschiedener Akademien oder auch Institute wie der Industrie- und Handelskammer, aber auch Fernstudiengänge, die Lernende mit einem Zertifikat abschließen. Die Option einer klassischen Berufsausbildung fällt häufig weg, denn dies bedeutet meist erhebliche Einschnitte im persönlichen Einkommen.

Ausbildung, so viel ist sicher, kostet viel Geld. Hochwertige Studiengänge, Seminare und Weiterbildungsangebote sind nicht günstig. Wer sich umfassend weiterbilden will, muss daher durchaus mit Beträgen im vier- oder gar fünfstelligen Bereich rechnen. Das zu bezahlen, ist nicht leicht. Eine Möglichkeit jedoch besteht in der Aufnahme eines Kredits, der die Ausbildungskosten abdeckt. So werden die persönlichen Ersparnisse nicht angegriffen und stehen für die Anfangszeit im neuen Job bereit. Bon-Kredit vergibt Darlehen ohne Zweckbindung, weswegen das geliehene Geld unkompliziert für Weiter- und Ausbildung genutzt werden kann. Die Investitionen für Aus- und Weiterbildung können zudem auch steuerlich geltend gemacht werden. Hier hilft ein erfahrener Steuerberater bei der Planung.

4. Einen Zeitplan erstellen

Die Entscheidung für den Kurswechsel im Job ist zwar ein wichtiger Schritt, jedoch kein alleiniges Erfolgskriterium. Schließlich sollen die gesetzten Ziele auch erreicht werden. Wer sich einmal festgelegt und eine passende Ausbildung gefunden hat, sollte sich daher einen Zeitplan erstellen und diesen als verpflichtend betrachten. Es hilft nichts, das Zeitfenster zu knapp zu bemessen, denn das ruft meist Stress auf den Plan. Je nach Art der Ausbildung oder des Studiums kann der Plan aus diesem Grund bis zu zwei oder mehr Jahre umfassen. Geduldige stellt das zwar auf die Probe, lohnt sich im Hinblick auf fokussiertes und dennoch stressfreies Vorankommen.

5. Nicht zu früh kündigen

Ist in der Zukunft der Wechsel des Berufs geplant, existiert jedoch bereits ein Angestelltenverhältnis, sollte dieses auf keinen Fall aufgegeben werden. So bieten die monatlichen Einkünfte finanzielle Sicherheit, was die Zeit des Lernens deutlich vereinfacht. Den Abschied aus dem Job planen sollten Arbeitnehmer am besten erst dann, wenn der neue Beruf ein sicheres Einkommen bietet. In einigen Fällen lohnt es sich auch, mit dem eigenen Arbeitgeber zu sprechen und ihn über die Situation aufzuklären. Dann könnte es möglich sein, im Laufe der kommenden Monate oder Jahre die eigene Arbeitszeit zu reduzieren und schließlich einen fließenden Übergang zu schaffen. Das gilt besonders für jene, die sich selbständig machen möchten. Wer ein neues Angestelltenverhältnis findet, darf natürlich sofort kündigen, muss jedoch die entsprechenden Fristen berücksichtigen.

6. Beratung in Anspruch nehmen

Die Zeit des beruflichen Wandels ist bekannt dafür, viele neue Fragen und Unsicherheiten auf den Plan treten lassen. Nicht immer fällt es dabei leicht, den Überblick zu behalten und alle notwendigen Informationen zu beschaffen.

Da sich Schwierigkeiten häufig im Detail verstecken, ist eine professionelle Beratung vor allem auf dem Weg in die Selbständigkeit das A und O. Hier bietet existenzgruender.de eine Übersicht zu allen Ansprechpartnern, die Menschen zu Beginn unter die Arme greifen und mit ihrem Wissen unterstützen.

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