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Der nächste Schritt – die erste gemeinsame Wohnung

02.04.2020 - Für viele Paare ist es ein noch größerer Schritt, als die Hochzeit: die erste gemeinsame Wohnung. Jeder gibt ein großes Stück seiner Freiheit auf, um ein riesiges Stück Gemeinsamkeit dazuzugewinnen. Allerdings sollte man gerade als junges Paar darauf achten, dass man sich nicht leichtfertig in die gemeinsamen vier Wände stürzt. Die Basis sollte unter anderem Vertrauen sein und man sollte sein Gegenüber so gut kennen und lieben, dass man über etwaige Macken hinwegsehen kann. Denn die Makel werden zum Vorschein kommen, ob man will oder nicht.

  • Das Zusammenleben in der ersten gemeinsamen Wohnung kann so schön sein, wenn man einige Dinge beachtet.  © unsplash.com / Toa

    Das Zusammenleben in der ersten gemeinsamen Wohnung kann so schön sein, wenn man einige Dinge beachtet. © unsplash.com / Toa Heftiba

Abwarten und testen

Viele Experten raten gerade jungen Paaren, nichts zu überstürzen, denn ansonsten kann das Glück ganz schnell in einem Scherbenhaufen enden. Besser ist es, erst einmal abzuwarten. Generell sollte man bereits etwa ein Jahr hinter sich haben, bevor man den Schritt in die gemeinsame Wohnung wagt. Dann ist die erste Verliebtheit vorbei und die rosarote Brille sitzt einem nicht mehr 24 Stunden am Tag auf der Nase und der erste größere Streit ist meist schon überstanden. Mit der geeigneten Wartezeit kann man sichergehen, dass die Beziehung auch stabil genug ist.

Eine gute Probe, ob beide Partner auf engstem Raum funktionieren können, ist das Zusammenleben in einem Urlaub. Zwei Wochen reichen hier in der Regel. Allerdings sollte man sich nicht in einem All-Inclusive-Luxus-Hotel einquartieren, sondern auf eine Ferienwohnung setzen. Hier versorgt man sich selbst und man muss für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Das kommt wohl dem gemeinsamen Zusammenleben am nächsten. Übersteht man diese Zeit unbeschadet kann man über eine gemeinsame Wohnung nachdenken.

Zusammenziehen in einen unberührten Raum

Wenn die Entscheidung nun gefallen ist, sollte man sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung machen. Viele Paare entscheiden sich dafür, in einen bereits bestehenden Haushalt zu ziehen. Ist ihre Wohnung beispielsweise groß genug, zieht er zu ihr oder umgekehrt. Diese Möglichkeit birgt jedoch ziemlich viel Streitpotenzial, weil die Partner nicht gleichberechtigt sind, denn die Wohnung ist schon eingerichtet und viel Spielraum ist in den meisten Fällen nicht vorhanden.

Entscheidet man sich für eine komplett neue Wohnung, gehen beide Partner komplett gleichgestellt in die Situation hinein. Beide können gemeinsam entscheiden, welche Farbe die Wand haben soll oder wo das Bett stehen wird. So vermeidet man unnötige Streits und fördert das Miteinander.

Die passende Wohnung

Die Größe der Wohnung sowie die Anzahl der Zimmer hängen natürlich in erster Linie vom Budget ab. Gleiches gilt für den Umzug selbst. Engagiert man sich ein Unternehmen, das alles regelt, oder mietet man sich einfach ein entsprechendes Auto, wie beispielsweise ein Mietwagenangebot bei Buchbinder, und macht alles selbst. Letzteres ist aller Wahrscheinlichkeit nach günstiger. Vor allem wenn man in einer anderen Stadt zusammenziehen möchte, muss man mit dem Mietwagen nicht noch einmal zurückfahren, sondern kann ihn am Zielort zurückgeben.

Die Wohnung selbst sollte mindestens zwei Zimmer haben, damit man sich später aus dem Weg gehen kann. Mehr Zimmer sind natürlich immer noch ein bisschen besser. Auf diese Weise kann man sich immer mal wieder Freiräume schaffen, die beim gemeinsamen Zusammenleben wirklich sehr wichtig sind.

Wenn man sich für eine Wohnung mit nur einem Zimmer entscheidet, wird einen wohl schnell der sogenannte Lagerkoller befallen, den wir ja auch von den Ausgangsbeschränkungen in Zeiten der Corona-Pandemie kennen, und die Beziehung wird wahrscheinlich nicht so lange halten. Wobei Ausnahmen hier die Regel bestätigen.

Die Geldfrage

Klar, bei Geld hört die Freundschaft auf und leider auch so manche Beziehung. Man muss sich als Paar darüber im Klaren sein, dass häufig über Geld geredet wird und geredet werden muss. Man muss sich nämlich auf sein Gegenüber verlassen können, dass die Miete pünktlich überwiesen werden kann.

Im Vorfeld sollte das Geld jedoch ebenfalls schon thematisiert werden, wenn es um das Budget für die Wohnung geht. Denn jeder soll sich die gemeinsamen vier Wände doch leisten können. Hier hilft nur das Reden und zwar offen.

Aber das Finanzielle bringt nicht nur Probleme mit sich, sondern auch Vorteile: Man zahlt immerhin nur noch für eine Wohnung. Zudem kann man sich die Kosten für Lebensmittel, Internet und etc. teilen und so möglicherweise am Ende sogar noch Geld einsparen, was dann später vielleicht für einen Urlaub verwendet werden kann.

Freiheiten lassen

In einer Beziehung sollte jedem Partner klar sein, dass er auch noch ein eigenständiger Mensch ist. Häufig verlieren Menschen sich selbst aus den Augen und geben beispielsweise Hobbys und Aktivitäten auf, die sie früher gerne gemacht haben. Diese Lücke muss dann von dem Partner ausgefüllt werden.

Viel besser ist es, wenn man alten Gewohnheiten trotz Beziehung und gemeinsamem Alltag noch weiterhin nachgeht. Das bedeutet, dass man sich auch ohne den Partner mit seinen Freunden treffen kann oder das man immer noch zum Sport gehen sollte und zwar ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Wenn jeder Mensch noch ein eigenes Leben besitzt, wird man für das Gegenüber interessanter, man hat sich mehr zu erzählen und die Beziehung wird gefestigt.

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