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WM: Frankreich dreht auf – im Viertelfinale wartet Uruguay

05.07.2018 - Wie die Equipe Tricolore den Vizeweltmeister Argentinien aus dem Turnier beförderte und welche Spieler dabei besonders herausragten.

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Fußball-WM: Schnell, schneller, Mbappé!

Die Vorrunde lief für Frankreich, einer der größten Titelfavoriten bei der Fußball-WM in Russland, noch eher verhalten. Ein mühevolles 2:1 gegen Australien, gefolgt von einem ebenso glanzlosen 1:0 gegen Peru. Mit den beiden Siegen war das Achtelfinale erreicht, aber im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark verdarb es sich die Équipe Tricolore mit vielen Fußballfans: 0:0 hieß es nach 90 Minuten, in denen sich beide Mannschaften auf eine Art Nichtangriffspakt verständigt hatten. Frankreich musste nicht, Dänemark wollte nicht, und am Ende war der Fußball der Verlierer. Zeitweise erinnerte das Ballgeschiebe an die „Schande von Gijon“ – jenes gruselige 1:0 zwischen Deutschland und Österreich 1982, das damals beiden Mannschaften zum Weiterkommen verhalf.

Ein Spiel später, und alles ist vergeben und vergessen: In einem wilden Achtelfinale, das mehr Aufs und Abs als eine Achterbahnfahrt bot, hat Frankreich den WM-Finalisten von 2014 Argentinien mit 4:3 aus dem Turnier geworfen und zum ersten Mal gezeigt, zu was es wirklich fähig ist.

Nehmen wir Kylian Mbappé: Unauffällig in den ersten Partien, ließ der gerade mal 19 Jahre alte Superstar von Paris Saint-Germain am Samstag in Kazan mit seinem Raketenantritt ein ums andere Mal argentinische Verteidiger wie Trainingshütchen stehen. Die Folge: zwei Tore und ein an ihm verschuldeter Elfmeter, den Antoine Griezmann verwandelte. Oder das französische Mittelfeld mit Pogba, Kanté und Matuidi, das immer wieder geschickte Pässe in die Spitze spielte und die argentinischen Abwehrkanten vor unlösbare Probleme stellte.

Im Fokus: Der Noch-Stuttgarter Benjamin Pavard

Und nehmen wir den jungen Abwehrspieler Benjamin Pavard, der schon zum dritten Mal in vier Spielen in der französischen Anfangsformation stand und im Achtelfinale sogar ein sehenswertes Tor zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich erzielte. Mit jedem Einsatz erscheint es unwahrscheinlicher, dass Pavard in der nächsten Saison noch für seinen jetzigen Arbeitgeber VfB Stuttgart auflaufen wird … Benjamin Pavard ist übrigens eines jener aufstrebenden Talente, denen Experten schon vor der WM einiges zugetraut haben, wie diese Zusammenfassung von Interwetten zeigt.

Wie weit wird der Weg Frankreichs bei dem Turnier noch führen? Nach den Eindrücken vom Wochenende ist der Titel sicherlich alles andere als unrealistisch. Zumal sich neben Deutschland mit Spanien und Portugal weitere Favoriten verabschiedet haben. Im Viertelfinale wartet mit Uruguay die nächste südamerikanische Mannschaft – und Mbappé freut sich schon darauf, seinen Pariser Vereinskollegen, der Uruguayer Edinson Cavani nach Hause zu schicken!

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