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Regionalität in punkto Finanzierung: Kreditbedarf ist im bayerischen München am höchsten

10.04.2018 - Bundesweit nehmen viele Deutschen vor allem deswegen einen oder gar mehrere Kredit auf, um den Traum vom Eigenheim zu finanzieren oder eine Reparatur im Haus vorzunehmen. Das heißt aber noch lange nicht, dass jeder Kredit die gleiche Höhe ausweist – ganz im Gegenteil. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, bestehen in puncto Kredithöhe eklatante Unterschiede regionaler Natur. Sprich: Eine Baufinanzierung in Bayern ist beispielsweise nicht vergleichbar mit einer Baufinanzierung in Schleswig-Holstein. Auch im Städtevergleich München-Aachen würden sich große Unterschiede zeigen.

  • So blau der Himmel über den Dächern in München auch scheint - darunter wird es mächtig teuer. Eine Baufinanzierung beläuft sich in der bayerischen Hauptstadt auf durchschnittlich 430.000 Euro. © pixabay.com /...

    So blau der Himmel über den Dächern in München auch scheint - darunter wird es mächtig teuer. Eine Baufinanzierung beläuft sich in der bayerischen Hauptstadt auf durchschnittlich 430.000 Euro. © pixabay.com / Heinz_Hofmann_Photography

  • Zum Vergleich: In Dessau (Sachsen-Anhalt) beläuft sich die durchschnittliche Kredithöhe für eine Immobilie auf gerade einmal 170.000 Euro. © pixabay.com  /

    Zum Vergleich: In Dessau (Sachsen-Anhalt) beläuft sich die durchschnittliche Kredithöhe für eine Immobilie auf gerade einmal 170.000 Euro. © pixabay.com / skeeze

  • Massive regionale Unterschiede gibt es auch bei Gehalt und monatlichen Kosten. In Frankfurt am Main beläuft sich das Durchschnittsgehalt auf 2.352 Euro. Monatliche Ausgaben von 2.140 Euro stehen dem entgegen. © pixabay.com /...

    Massive regionale Unterschiede gibt es auch bei Gehalt und monatlichen Kosten. In Frankfurt am Main beläuft sich das Durchschnittsgehalt auf 2.352 Euro. Monatliche Ausgaben von 2.140 Euro stehen dem entgegen. © pixabay.com / HendoBe

  • Leipzig bildet dazu das Pendant. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 1.571 Euro. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 1.367 Euro.  © pixabay.com  /

    Leipzig bildet dazu das Pendant. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 1.571 Euro. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 1.367 Euro. © pixabay.com / christian46562

Der Spezialfall München: teure Preise, wenig Wohnraum

München ist in puncto Baufinanzierung ein echter Härtefall: Die bayerische Hauptstadt, München, führt das Ranking der höchsten Baufinanzierungen an. Eine Baufinanzierung beläuft sich hier im Durchschnitt (!) auf 430.000 Euro. Zum Vergleich: Selbst in Frankfurt am Main (Hessen) und in Hamburg liegen die durchschnittlichen Kredithöhen mit 365.000 Euro (Frankfurt am Main) und 333.000 Euro (Hamburg) deutlich dahinter. Im Durchschnitt beläuft sich eine Immobilienfinanzierung in Deutschland auf 262.000 Euro. Allerdings gibt es sowohl Ausreißer nach unten, als auch nach oben. Teurer als im deutschlandweiten Schnitt ist es in Hessen, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Günstiger ist es beispielsweise in Sachsen-Anhalt. Hier beläuft sich die durchschnittliche Baufinanzierung auf eine Kreditsumme von 170.000 Euro.

Mehr Wohnraum gibt es für die horrenden Preise in München allerdings nicht, ganz im Gegenteil. 116 Quadratmeter groß ist die durchschnittliche Münchner Wohnung und damit deutlich kleiner als eine Wohnung in Essen, Nordrhein-Westfalen. Hier misst die durchschnittliche Wohnfläche 157 Quadratmeter. In der Nachbarstadt Dortmund, ebenfalls in Nordrhein-Westfalen, misst eine durchschnittliche Wohnung 150 Quadratmeter. Der Bundesdurchschnitt liegt bei diesem Wert bei 146 Quadratmetern. Fast so wenig Wohnraum wie in München gibt es in Deutschlands Hauptstadt, Berlin. Dort misst der Wohnraum im Schnitt 119 Quadratmeter. Im Saarland gibt es hingegen am meisten Wohnraum fürs Geld: 166 Quadratmeter.

Der Grund für die Diskrepanz? Möglicherweise liegt dieser in der Immobilienform begründet. In München und Berlin sind Wohnungen beispielsweise gefragter, in Essen Häuser. Zudem lässt sich natürlich ganz grundsätzlich der Großstadt-Effekt beobachten, der zeigt: Weniger Wohnraum geht hier teurer über den Ladentisch als in kleineren Orten.

Auf dem Weg zur eigenen Immobilie. Diese Tipps helfen bei der validen Darlehensberechnung

Um sich eine Immobilie leisten und anschaffen zu können, ist heutzutage fast ausnahmslos ein Kredit nötig. Je nachdem wo gebaut oder gekauft werden soll, können die Preise zwischen 170.000 Euro in Sachsen-Anhalt und 430.000 Euro in Bayern liegen. Wer auf der Suche nach einer passenden Baufinanzierung ist, sollte einen kostenlosen Baufinanzierungsrechner als wertvolle Hilfe zu Vergleichszwecken heranziehen. Darüber hinaus empfehlen Experten, auf eine umfassende und kompetente Beratung zu setzen – ganz egal welches Objekt wo gekauft werden soll.

Welche hilfreichen Rechentools es gibt, zeigt die folgende Aufstellung:

Kauf-/Mietrechner. Der Run auf eine eigene, selbstbewohnte Immobilien ist groß, doch rentiert es sich immer und ausnahmslos, die Sorgenlosigkeit einer Mietwohnung aufzugeben für die große Verantwortung, die ein Eigenheim mit sich bringt? Neben den rechnerischen Optionen, entscheidet vor allem auch die individuelle Lebensplanung darüber, ob Mieten oder Kaufen die bessere Variante ist. Eine Immobilie zu kaufen, rechnet sich immer dann, wenn die Immobilie nicht zu teuer ist und die Zinsen attraktiv bleiben. Wem es nicht um den Besitz einer Immobilie geht, der könnte das angesparte Vermögen sowie das gesparte Vermögen, das durch weiteres Mieten verfügbar bleibt auch clever anlegen und mit der Rendite den Lebensabend bestreiten. Wer sich langfristig auf ein- und denselben Ort einschießen möchte, gut verdient, ein passendes Objekt gefunden hat und bereits ist, sich um die Immobilie zu kümmern, der ist grundsätzlich ein Käufer-Typ. Wer hingegen eher (beruflich/familiär) flexibel ist, keine großen Schulden anhäufen möchte, keine günstigen Objekte findet und sich wohlfühlt in der Rolle des Bewohners, der ist mit einer Mietwohnung gut beraten. Der bloße Vergleich der Kreditrate und der Mietrate ist hingegen der falsche Ansatz, denn: In eine Immobilie wird in der Regel immer investiert – und das steht nicht im Kaufpreis.

Haushaltsrechner. Natürlich ist der Baufinanzierungsrechner ein wichtiges Instrument, um die Konditionen der Baufinanzierung herauszufinden. Allerdings ist es auch empfehlenswert, bereits im Vorfeld den Haushaltsrechner zu bemühen. Dieser fragt Einnahmen und Ausgaben der aktuell im Haushalt lebenden und auch künftig im Haushalt lebenden Personen ab. Vergleichbar sind die dafür nötigen Daten mit denen, die im Haushaltsbuch notiert werden. Mit dem errechneten Endbetrag in Händen und mit Blick auf das, was an monatlichen Belastungen vom Konto abgeht, lässt sich ausrechnen, wie viel Geld in das Immobiliendarlehen fließen kann. Für den Fall, dass aufgrund ungeplanter Ausgaben oder einer unerwarteten Arbeitslosigkeit mal eine Rate nicht bezahlt werden könnte, kann man sich mit einem Minikredit helfen: Ein günstiger Onlinekredit wird nämlich oft schon innerhalb weniger Minuten gewährt und hat zudem nur eine sehr kurze Laufzeit – ideal, wenn zwischendurch schnell mal ein bestimmter, kleinerer Geldbetrag benötigt wird, um die Raten der Baufinanzierung weiter tragen zu können, aber natürlich auch für andere ungeplante Kosten.

Auch gibt es spannendes Zahlenmaterial, das zeigt: Das durchschnittliche Nettogehalt liegt in Deutschland bei 1.768 Euro. Die Konsumausgaben liegen im Schnitt bei 1.591 Euro. Deutlich über dem Schnitt liegen Frankfurt (Gehalt: 2.352 Euro, Ausgaben: 2.140 Euro), Stuttgart (Gehalt: 2.324 Euro, Ausgaben: 2.115 Euro) und München (Gehalt: 2.272 Euro, Ausgaben: 2.045 Euro). Dresden (Gehalt: 1.602 Euro, Ausgaben: 1.394 Euro) und Leipzig (Gehalt: 1.571 Euro, Ausgaben: 1.367 Euro) liegen deutlich unter dem Deutschland-Schnitt.

Budgetrechner. Ein möglicher nächster Schritt könnte dann der Budgetrechner sein, der das Finanzierungsvorhaben (inkl. Daten zur Immobilie) mit den verfügbaren Finanzmitteln zusammenbringt und daraus errechnet, ob die Immobilie überhaupt im Rahmen des Budgets finanziert werden kann.

Baufinanzierungsrechner. Ein solider, kostenloser Baufinanzierungsrechner fördert mehr Werte zutage als nur eine einfache Zinsübersicht. Wer die Schritt-für-Schritt-Befüllung des Rechners wählt, profitiert von der online-basierten Hilfestellung. Abgefragt wird, um welche Form der Immobilienfinanzierung es sich handelt – um den Kauf einer Bestandsimmobilie, um den Kauf eines errichteten Neubaus, um ein eigenes Bauvorhaben, um eine Modernisierung oder gar um eine Anschlussfinanzierung oder eine klassische Kapitalbeschaffung. Anschließend wird das zu finanzierende Objekt noch einmal genauer beschrieben – sowohl in der Form (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, etc.) als auch in der Nutzung (selbst genutzt, vermietet, etc.). Wichtig ist nun noch der Kaufpreis der Immobilie, die Kosten für die Modernisierung sowie das vorhandene Eigenkapital. Die Postleitzahl des Objekts, eine etwaige Maklergebühr sowie die monatlich zu leistende Rate und die gewünschte Sollzinsbindung werden ebenfalls abgefragt. Der Vorteil: Würde der gewählte monatliche Kreditbetrag nicht ausreichen, um den so kalkulierten Kredit zu stemmen, würde der Baufinanzierungsrechner eben dieses Ergebnis direkt mitteilen und einen neuen monatlichen Betrag ausweisen. Auch die Restschuld nach der Sollzinsbindung wird ausgewiesen.

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