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Deutsche Beach-Teams ringen um WM-Form

19.05.2019 - Noch verbleibt den zehn deutschen WM-Duos einige Zeit bis zum Saison-Höhepunkt in Hamburg. Größere Erfolge halten sich in diesem Jahr in Grenzen. Walkenhorst/Winter holen beim Zwei-Sterne-Turnier Bronze. Jetzt greifen auch Ludwig/Kozuch wieder ein.

  • Beach-Duo Margareta Kozuch und Laura Ludwig (r) greifen in China wieder an. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Beach-Duo Margareta Kozuch und Laura Ludwig (r) greifen in China wieder an. Foto: Christian Charisius © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sechs Wochen vor dem Start der Beachvolleyball-WM in Hamburg ringen die deutschen Teams auf der Welttour um ihre Form.

Beim Vier-Sterne-Turnier im brasilianischen Itapema schafften es nur Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur (Berlin/Friedrichshafen) bis ins Achtelfinale. Das neu zusammengestellte National-Duo unterlag dort aber den Niederländerinnen Marleen Ramond-van Iersel und Joy Stubbe mit 0:2 (23:25, 23:25).

Alexander Walkenhorst und Sven Winter (Düsseldorf) erreichten im türkischen Aydin beim Zwei-Sterne-Turnier das Halbfinale und holten gegen die Niederländer Jasper Bouter und Ruben Penninga mit 2:0 (21:16, 21:17) Bronze. Für Kim Behrens/Cinja Tillmann (Münster) und Victoria Bieneck und Isabel Schneider sowie Julius Thole und Clemens Wickler (Hamburg) war schon früh Endstation.

«Sicherlich nicht das Ergebnis, wonach wir streben. Aber wir verfolgen weiter unseren Weg», übermittelten die deutschen Meisterinnen Bieneck/Schneider aus Brasilien. «Nun gilt es, dieses Turnier und das enttäuschende Ergebnis erst einmal mit unserem Trainerteam aufzuarbeiten», schrieben Thole/Wickler. Das nationale Meister-Duo schied nach zwei Niederlagen aus.

In der kommenden Woche greifen auch Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre neue Partnerin Margareta Kozuch beim Vier-Sterne-Turnier im chinesischen Jinjiang wieder ein. Die beiden Premieren-Auftritte auf der Welttour waren nicht nach den Vorstellungen der Hamburgerinnen verlaufen. Deshalb verzichteten sie auf Itapema und schoben nochmals intensive Trainingstage ein.

Inzwischen sind Ludwig/Kozuch durch die WM-Wildcard neu angestachelt, nachdem sie die direkte Qualifikation für Hamburg (28. Juni bis 7. Juli) knapp verpasst hatten. «Welcher Athlet hat schon die Gelegenheit, an einer Heim-WM teilzunehmen? Das ist ein Riesen-Ding und diese WM wird bestimmt das Sport-Event in 2019», teilten beide mit. «Wir bereiten uns schon seit Monaten intensiv darauf vor und sind mega happy, dass wir nun sicher dabei sein dürfen.»

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