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5G-Auktion beginnt

19.03.2019 - Vodafone bietet mit

  • 5G ermöglicht die Datenübermittlung in Echtzeit, wodurch z.B. Kräne aus der Ferne gesteuert werden können ©

    5G ermöglicht die Datenübermittlung in Echtzeit, wodurch z.B. Kräne aus der Ferne gesteuert werden können © Vodafone

  • Über das sogenannte Slicing können via 5G Datenpakete für bestimmte Anwendungen zielgerichtet bereitgestellt werden ©

    Über das sogenannte Slicing können via 5G Datenpakete für bestimmte Anwendungen zielgerichtet bereitgestellt werden © Vodafone

  • Erste Smartphones wie das LG V50 ThinQ werden künftig auch als 5G-Variante angeboten werden © LG

    Erste Smartphones wie das LG V50 ThinQ werden künftig auch als 5G-Variante angeboten werden © LG Electronics

  • Der Aufbau eines 5G-Mobilfunk-Mastes ist deutlich teurer als der eines 4G-Mastes ©

    Der Aufbau eines 5G-Mobilfunk-Mastes ist deutlich teurer als der eines 4G-Mastes © Vodafone

In Mainz beginnt die Auktion für bundesweite 5G-Frequenzen, an der auch Vodafone als Bieter teilnimmt. Der neue Mobilfunk-Standard ermöglicht extrem hohe Bandbreiten und eine Ausdehnung des Internet der Dinge.

Hier alle Infos zu Vodafones 5G-Planungen

Über das sogenannte Slicing können via 5G Datenpakete für bestimmte Anwendungen zielgerichtet bereitgestellt werden © VodafoneÜber das sogenannte Slicing können via 5G Datenpakete für bestimmte Anwendungen zielgerichtet bereitgestellt werden © VodafoneDie Übertragungs-Geschwindigkeiten von 5G sind ungefähr 100 Mal schneller als bei 4G. Damit ermöglicht eine Datenübertragung quasi in Echtzeit.

5G bringt Internet der Dinge voran

Das wichtigste Einsatzfeld für 5G ist daher das Internet der Dinge. So könnten via 5G z.B. Kräne aus der Ferne gesteuert werden, was Vodafone in einem Feldversuch bereits demonstriert hat.

Zudem forschen die Düsseldorfer zusammen mit Partnern wie Audi und Continental, welche Möglichkeiten 5G für das autonome Fahren und mehr Verkehrssicherheit bietet. Auch virtuelle Realität und vernetzte Produktion werden dank des superschnellen Standards vermehrt Einzug halten.

5G für private Nutzer

5G bietet aber auch dem privaten Nutzer mehr Möglichkeiten. In einer 5G-Funkzelle können sich viel mehr Endgeräte einloggen als bei 4G, ohne das Geschwindigkeitseinbußen oder Unterbrechungen während der Übertragung befürchtet werden müssen.

Erste Smartphones wie das LG V50 ThinQ werden künftig auch als 5G-Variante angeboten werden © LG ElectronicsErste Smartphones wie das LG V50 ThinQ werden künftig auch als 5G-Variante angeboten werden © LG ElectronicsDies ist z.B. auf bei einem Open-Air-Konzert oder Fußballspiel von Vorteil. Dienste wie Video-Streaming-Dienste oder Virtual Reality, die riesige Datenmengen benötigen, können ebenfalls problemlos unterwegs genutzt werden.

5G ergänzt 4G

5G ist nicht als 4G-Nachfolger, sondern vielmehr als Ergänzung zu 4G geplant. Die Mobilfunk-Provider bauen die 4G-Netze auch weiterhin aus, da dessen Bandbreiten für viele Anforderungen völlig ausreichen. Vodafone ist in seinen Planungen schon relativ weit und konzentriert sich beim 4G-Ausbau auf Flughäfen, Autobahnen und ICE-Trassen.

Bund versteigert 41 Frequenzblöcke

In Mainz versteigert der Bund insgesamt 41 Frequenzblöcke, die in Bereichen von zwei sowie 3,4 bis 3,7 Gigahertz liegen. Diese bieten zwar eine hohe Kapazität, haben aber keine großen Reichweiten. Sie eignen sich deshalb weniger, um z.B. ländliche Gebiete großflächig abzudecken.

5G lässt sich aber auch auf anderen Frequenzen nutzen, die größere Entfernungen überwinden können. Dazu gehört das Frequenzspektrum im 700-Megahertz-Bereich, das bereits 2015 versteigert wurde.

Wie läuft die 5G-Auktion ab?

Der Aufbau eines 5G-Mobilfunk-Mastes ist deutlich teurer als der eines 4G-Mastes © VodafoneDer Aufbau eines 5G-Mobilfunk-Mastes ist deutlich teurer als der eines 4G-Mastes © VodafoneDie 5G-Auktion erfolgt in mehreren Runden, wobei Vodafone eines von vier bietenden Unternehmen ist. Das Mindestgebot liegt je nach Frequenz und Verfügbarkeit zwischen 1,7 und fünf Millionen Euro.

Nach Abgabe der Gebote gibt der Auktionator die aktuellen Höchstgebote bekannt. Das Prozedere wiederholt sich so lange, bis für keinen Frequenzblock mehr neue Gebote eingehen. Die gesamte 5G-Auktion kann sich über Wochen ziehen.

Bund hofft auf fünf Milliarden Euro

Der Bund erhofft sich von der 5G-Auktion Einnahmen von bis zu fünf Milliarden Euro und will dieses Geld nach eigener Aussage in den Ausbau der digitalen Infrastruktur stecken. Bei der Auktion im Jahr 2000, als die 3G-Frequenzen versteigert wurden, nahm der Bund umgerechnet rund 50 Milliarden Euro ein.

Wie viele Mobilfunk-Masten benötigt 5G?

Nach Schätzungen des Digital-Verbands Bitkom werden an Stelle der existierenden 70.000 rund 800.000 Mobilfunk-Masten benötigt, um 98 Prozent der deutschen Haushalte mit 5G zu versorgen. Darüber hinaus müssen die meisten Basisstationen über Glasfaserleitungen angebunden werden, was aufwändig und teuer ist.

Wann startet das 5G-Netz?

Die Nutzungsrechte für die zu versteigernden 5G-Frequenzen gelten in den meisten Fällen erst ab dem Jahr 2021. Im Pionierland Südkorea dürfte es hingegen schon im Jahr 2020 losgehen.

Bis dahin dürfte es auch deutlich mehr Endgeräte geben. Auf dem Mobile World Congress wurden bereits erste Prototypen vorgestellt und serienreife 5G-Smartphones angekündigt.

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