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Puristische Versuchung

13.11.2019 - Elva heißt das jüngste Mitglied der Ultimate Series von McLaren. Es setzt auf Offenheit und ein gewisses Maß an Härte für den Fahrer.

  • Mit dem Elva bringt McLaren sein bislang radikalstes Modell auf den Markt ©

    Mit dem Elva bringt McLaren sein bislang radikalstes Modell auf den Markt © McLaren

  • Der über 800 PS starke Carbonrenner verzichtet auf Windschutzscheibe, Seitenfenster und Dach ©

    Der über 800 PS starke Carbonrenner verzichtet auf Windschutzscheibe, Seitenfenster und Dach © McLaren

  • 6,7 Sekunden dauert mit dem McLaren Elva der Sprint. Nein, nicht auf 100 sondern auf 200 km/h ©

    6,7 Sekunden dauert mit dem McLaren Elva der Sprint. Nein, nicht auf 100 sondern auf 200 km/h © McLaren

  • Der Innenraum des McLaren Elva dürfte relativ unempfindlich auf Witterungseinflüsse reagieren ©

    Der Innenraum des McLaren Elva dürfte relativ unempfindlich auf Witterungseinflüsse reagieren © McLaren

SP-X/Woking/Großbritannien. Bereits Ende der Nullerjahre war McLaren an einem puristischen Speedster-Projekt, dem Mercedes-Benz SLR Stirling Moss, beteiligt. 750.000 Euro waren damals ein stolzer Preis für den exklusiven Sternträger. Doch im Vergleich zum neuen Speedster-Projekt der englischen Sportwagenschmiede war das ein Schnäppchen. Rund 1,7 Millionen Euro wollen die Briten für ihren auf 399 Exemplare limitierten Radikal-Renner namens Elva aufrufen. Noch ein Jahr lässt McLaren potenziellen Kunden Zeit zum Sparen, denn dann sollen erste Exemplare ausgeliefert werden.

Trotz seines sehr hohen Preises ist der Elva eine Verzichtserklärung, denn der Supersportler kommt ohne Dach, Windschutzscheibe und Seitenfenster daher. Um die Insassen nicht mit Frischluft zu überfordern, soll der Elva über ein sogenanntes „Active Air Management System“, welches die Insassen zwar die Elemente spüren lässt, sie zugleich aber vor zu starkem Einfluss schützen soll. Schutz bei einem Überschlag sollen ausfahrbare Überrollbügel bieten.

Angesichts eines 599 kW/815 PS und 800 Newtonmeter starken Turbo-Achtzylinders erscheinen solche Maßnahmen angemessen, denn die Kraft erlaubt der Carbon-Flunder eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 in weniger als drei und auf 200 km/h in weniger als sieben Sekunden. Eine Höchstgeschwindigkeit nennt McLaren nicht. Doch die hätte ohnehin nur theoretischen Charakter, denn selbst behelmt dürften die Fahrt im Elva jenseits der 200 km/h zu einer echten Herausforderung werden.

Trotz der puristischen Auslegung bietet McLaren für den Elva eine Reihe von Optionen. Dazu gehört unter anderem eine Windschutzscheibe. Auch eine Audioanlage ist bestellbar, wobei speziell für diese Lautsprechertechnik aus dem Bootsbausektor adaptiert wurde. Außerdem stehen noch extrem leichte Räder, ein Lift-System sowie ein reichhaltiges Individualisierungsprogramm für den Innenraum zur Wahl.

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