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Ist Blaues Licht Schlafräuber oder harmloser Reiz?

22.08.2019 - Viele Smartphones und Notebooks bieten inzwischen die Möglichkeit, den Blaulichtanteil im Display zugunsten eines wärmeren Farbspektrums zu reduzieren. Das soll den Schlaf verbessern. Ist da was dran?

  • Am Abend noch im gleißenden Licht des Smartphone-Displays: Ob das gut für den Schlaf ist? Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Am Abend noch im gleißenden Licht des Smartphone-Displays: Ob das gut für den Schlaf ist? Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Warmes Licht per Knopfdruck: Auf dem iPhone nennt sich die Funktion Night Shift. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Warmes Licht per Knopfdruck: Auf dem iPhone nennt sich die Funktion Night Shift. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Prof. Olaf Strauß leitet die Experimentelle Augenheilkunde an der Berliner Charité. Foto: Dirk Scharf/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Prof. Olaf Strauß leitet die Experimentelle Augenheilkunde an der Berliner Charité. Foto: Dirk Scharf/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Alfred Wiater ist Somnologe und Vorstandsreferent der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Foto: Coelln Couleur/Alfred Wiater/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Alfred Wiater ist Somnologe und Vorstandsreferent der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Foto: Coelln Couleur/Alfred Wiater/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die blauen Lichtanteile, die Displays abstrahlen, scheinen manchen Menschen den Schlaf zu rauben oder sie am Einschlafen zu hindern. Kann das sein? Experten sind sich uneins.

Fest steht: Blaues Licht signalisiert uns, wach zu bleiben, erläutert Prof. Nicole Eter, Direktorin der Universitätsaugenklinik Münster. Rötliches Licht dagegen signalisiert: Es ist langsam Zeit fürs Bett - der Körper beginnt, das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.

Für blaues Licht gibt es in der Netzhaut spezielle Rezeptoren. Diese sogenannten Ganglienzellen produzieren das Protein Melanopsin. «Sie leiten die Lichtreize direkt an unsere innere Uhr», erklärt der Kölner Schlafmediziner Alfred Wiater.

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