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Der Juni bricht weltweit alle Hitzerekorde

19.07.2019 - Die Hitze ist im Juni tief in den Norden vorgedrungen, das Meereis schmilzt im Rekordtempo. Der vergangene Monat war so warm wie kein anderer Juni seit 139 Jahren. Die größten Sorgen machen sich Klimaforscher um die kältesten Regionen der Erde.

  • Victoria Strait in Kanada: Gebrochenens Meereis treibt auf dem Wasser. Foto: David Goldman/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Victoria Strait in Kanada: Gebrochenens Meereis treibt auf dem Wasser. Foto: David Goldman/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Wie lange hält das Eis noch? Ein Eisbär in der Meerenge Victoria Strait im nördlichen Kanada. Foto: David Goldman © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wie lange hält das Eis noch? Ein Eisbär in der Meerenge Victoria Strait im nördlichen Kanada. Foto: David Goldman © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Zehntausende Tote forderte der extrem heiße Sommer im Jahr 2003. Europa muss in Zukunft mit mehr solcher Hitzewellen rechnen, sagen Experten. Foto: Patrick Pleul © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zehntausende Tote forderte der extrem heiße Sommer im Jahr 2003. Europa muss in Zukunft mit mehr solcher Hitzewellen rechnen, sagen Experten. Foto: Patrick Pleul © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Die hohen Wassertemperaturen haben die Korallenbleiche verstärkt. Foto: Great Barrier Reef Marine Park/Great Barrier Reef Marine Park Authority © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die hohen Wassertemperaturen haben die Korallenbleiche verstärkt. Foto: Great Barrier Reef Marine Park/Great Barrier Reef Marine Park Authority © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Abholzung im Regenwald. Foto: Werner Rudhart © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Abholzung im Regenwald. Foto: Werner Rudhart © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Bei Temperaturen um 30 Grad und extremer Trockenheit bewässert ein Wasserwerfer der Polizei die Grünanlagen vor dem Bundeskanzleramt. Foto: Wolfgang Kumm © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bei Temperaturen um 30 Grad und extremer Trockenheit bewässert ein Wasserwerfer der Polizei die Grünanlagen vor dem Bundeskanzleramt. Foto: Wolfgang Kumm © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Wärmere Meeresströmungen lassen den Westantarktischen Eisschild in zunehmendem Tempo abschmelzen. Foto: Liu Shiping/XinHua © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wärmere Meeresströmungen lassen den Westantarktischen Eisschild in zunehmendem Tempo abschmelzen. Foto: Liu Shiping/XinHua © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,5 Grad gelegen, teilte die NOAA am Donnerstag (Ortszeit) mit. Damit übertraf der Juni 2019 den gleichen Monat des Jahres 2016, der der bisherige Rekordhalter war, um 0,02 Grad Celsius.

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) unter anderem in Zentral- und Osteuropa, im Norden Russlands, im Nordosten Kanadas und in südlichen Teilen Südamerikas.

Zudem waren die von Meereis bedeckten Flächen der Arktis und der Antarktis sehr klein. Die durchschnittliche Ausbreitung der Meereisdecke in der Antarktis habe im Juni um rund 8,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen - das sei Rekord. In der Arktis lag die Ausbreitung um rund 10,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010, der zweitkleinste je gemessene Wert für Juni.

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