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Risiko: Geht Hummels, verliert der BVB sein Herzstück!

22.04.2016 - Der mögliche Wechsel von BVB-Abwehrchef Mats Hummels (27) zum Pokalfinal-Gegner und Liga-Rivalen FC Bayern München könnte ein neues Kapitel in der unendlichen Geschichte „Bayern kauft Dortmund leer“ werden. Geht Hummels, bricht der Borussia mehr als nur ein Leistungsträger weg.

  • Er ist der Leitwolf beim BVB: Kapitän Mats Hummels © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Er ist der Leitwolf beim BVB: Kapitän Mats Hummels © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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  • Cathy Hummels könnte ein weiterer Grund für einen Wechsel nach München sein ... © picture alliance / dpa /

    Cathy Hummels könnte ein weiterer Grund für einen Wechsel nach München sein ... © picture alliance / dpa / BREUEL-BILD/ABB

  • Auch über einen Ringtausch Götze gegen Hummels wird spekuliert, doch ob der Offensivkünstler dem BVB wirklich weiterhilft, ist umstritten © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auch über einen Ringtausch Götze gegen Hummels wird spekuliert, doch ob der Offensivkünstler dem BVB wirklich weiterhilft, ist umstritten © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Auch der große FC Barcelona soll Interesse an Hummels haben - wie auch an BVB-Kollege Aubameyang © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auch der große FC Barcelona soll Interesse an Hummels haben - wie auch an BVB-Kollege Aubameyang © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wenn es um seine Zukunftspläne geht, quält sich Mats Hummels dieser Tage sichtlich. „Das Thema kostet mich seit einigen Wochen jede Nacht eine halbe Stunde vor dem Einschlafen, weil es mir sehr nahe geht“, sagte er nach dem Pokal-Halbfinale (3:0) am Mittwoch in Berlin. FCB-Mediendirektor Markus Hörwick wiegelte am Freitag in München mit „Er hat einen Vertrag bei Borussia Dortmund bis 2017, den gilt es zu respektieren. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“ ab.

Wer glaubt noch an einen Verbleib von Hummels in Dortmund?

Wenn solche Floskeln ins Spiel kommen, ist die Entscheidung meistens schon gefallen. Hummels spielte bis 2008 beim FC Bayern, wechselte dann erst auf Leihbasis, dann für vier Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Er wurde unter Jürgen Klopp (48) Abwehrchef, Schlüsselspieler, Kapitän, Nationalspieler. In dieser Saison führte Hummels den BVB zur Vizemeisterschaft und ins Pokalfinale - bei 46 Pflichtspielen mit drei Toren und vier Assists. Aber: Die von den Fans in Dortmund ersehnte Vertragsverlängerung lässt auf sich warten. „Ich habe mir ein Datum gesetzt“, sagt Hummels. Aber das Rumgerede könnte sich der zweimalige Deutsche Meister schenken.

An einen Verbleib von Hummels glaube ich, wenn ich meinen Quellen trauen darf (und gewöhnlich tue ich das…) nicht mehr. Von den finanziellen Perspektiven mal abgesehen: Hummels‘ Familie lebt in München, seine Ehefrau Cathy kommt aus der bayerischen Metropole. Last but not least – und das ist das eigentlich Ärgerliche - wäre es nicht das erste Mal, dass sich der Rekordmeister einen Spieler des einzigen Liga-Konkurrenten schnappt: Mario Götze 2013 für satte 35 Millionen Euro Ablöse, 2014 Top-Torjäger Robert Lewandowski gar ablösefrei. Diese Transfers haben das Verhältnis der beiden deutschen Spitzenklubs stark belastet. Sprüche wie „Um Mats werde ich kämpfen, wie ich noch nie um einen Spieler gekämpft habe“ von BVB-Vorstandschef Hans-Joachim Watzke (56) sind dabei Sauerländer Geschwätz.

Götze für Hummels nach Dortmund? Ein Witz!

BILD spekuliert gar über einen Tausch Hummels gegen Götze für 30 Mio. Euro. Für mich keine gute Idee. Götze ist in Dortmund verbrannt, Hummels ist laut Transfermarkt.de mit 32 Mio. Euro hinter den Münchnern Jerome Boateng und David Alaba wertvollster Abwehrspieler der Liga. Geht Hummels zum FC Bayern, verliert Borussia Dortmund sein Herzstück. Einen der letzten „jungen Wilden“, die 2011 unbekümmert zur Meisterschaft stürmten, die aber auch Begehrlichkeiten weckten. Hummels ist zweikampfstarker Spieleröffner – und kaum zu ersetzen. Mehr Pflichtspiele als Hummels machten in dieser Saison bei den Schwarzgelben nur Jungstar Julian Weigl (20) und Mittelfeldregisseur Henrikh Mkhitaryan (27), dessen Verbleib die Dortmunder auch alles andere als schriftlich haben… 

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