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Beide Koreas überprüfen Abrüstung von Grenzkontrollposten

12.12.2018 - Das politische Tauwetter auf der koreanischen Halbinsel hält an: Zum ersten Mal seit 1945 schicken Süd- und Nordkorea Soldaten über die stark befestigte Grenze - in absolut friedlicher Absicht.

  • Süd- und nordkoreanische Soldaten an der Demarkationslinie. Foto: Ahn Young-Joon/Pool AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Süd- und nordkoreanische Soldaten an der Demarkationslinie. Foto: Ahn Young-Joon/Pool AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Geteiltes Land: Nordkoreanische Soldaten an der Demarkationslinie bei Panmunjom. Foto: Jeon Heon-Kyun/EPA © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Geteiltes Land: Nordkoreanische Soldaten an der Demarkationslinie bei Panmunjom. Foto: Jeon Heon-Kyun/EPA © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Annäherung: Soldaten der südkoreanischen Armee öffnen ein Tor zur entmilitarisierten Zone am zentralen Teil der innerkoreanischen Grenze. Foto: Ahn Young-Joon/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Annäherung: Soldaten der südkoreanischen Armee öffnen ein Tor zur entmilitarisierten Zone am zentralen Teil der innerkoreanischen Grenze. Foto: Ahn Young-Joon/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Tauwetter zwischen Nord- und Südkorea: Machthaber Kim Jong Un (l.) und der südkoreanische Präsident Moon Jae In vor acht Monaten bei ihrem historischen Treffen an der Grenze. Foto: Korea Summit Press Pool © dpa -...

    Tauwetter zwischen Nord- und Südkorea: Machthaber Kim Jong Un (l.) und der südkoreanische Präsident Moon Jae In vor acht Monaten bei ihrem historischen Treffen an der Grenze. Foto: Korea Summit Press Pool © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Austausch: Ein Zug mit südkoreanischen Beamten ist auf dem Weg nach Nordkorea. Dort soll über eine künftige Bahnverbindung gesprochen werden. Foto: Kim Hong-Ji/Pool Reuters © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Austausch: Ein Zug mit südkoreanischen Beamten ist auf dem Weg nach Nordkorea. Dort soll über eine künftige Bahnverbindung gesprochen werden. Foto: Kim Hong-Ji/Pool Reuters © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Jahrestag des Waffenstillstands: Nordkoreanische Soldaten an der Demarkationslinie in Panmunjom. Foto: Song Kyeong-Seok/Pool/Yonhap News Agency © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jahrestag des Waffenstillstands: Nordkoreanische Soldaten an der Demarkationslinie in Panmunjom. Foto: Song Kyeong-Seok/Pool/Yonhap News Agency © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Das von «Airbus Defense & Space» und der Internetseite «38 North» am 12.04.2017 veröffentlichte Satellitenfoto zeigt das Atomwaffen-Testgelände in Punggye-ri im gebirgigen Nordosten von Nordkorea. Foto: Pleiades CNES/Airbus DS/38...

    Das von «Airbus Defense & Space» und der Internetseite «38 North» am 12.04.2017 veröffentlichte Satellitenfoto zeigt das Atomwaffen-Testgelände in Punggye-ri im gebirgigen Nordosten von Nordkorea. Foto: Pleiades CNES/Airbus DS/38 North/Spot Image © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei der Beobachtung eines Militärmanövers. Foto: Rodong Sinmun © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei der Beobachtung eines Militärmanövers. Foto: Rodong Sinmun © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Süd- und Nordkorea überprüfen als Teil ihrer Abmachungen zum Stopp militärischer Feindseligkeiten gegenseitig die Abrüstung von Grenzkontrollposten. Dazu schickten beide Länder erstmals seit der Teilung 1945 mehrere Inspektionsteams mit Soldaten auf die andere Seite der stark befestigten Grenze.

Diese gegenseitige Ortsbesichtigung sei ein «Meilenstein für den Abbau militärischer Spannungen auf der koreanischen Halbinsel und die Schaffung von Vertrauen», teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium in Seoul mit.

Das Ministerium zeigte nach dem Ende der Inspektionen in Nordkorea Bilder davon, wie Soldaten am Ort der zerstörten Posten Aufnahmen mit Kameras machten. In den vergangenen Wochen hatten beide Länder im Grenzgebiet jeweils elf Posten von Truppen und Waffen geräumt. Die Gebäudeteile an 20 dieser Kontrollpunkte auf beiden Seiten wurden komplett abgerissen. Beide Länder beschlossen, jeweils einen Posten als Erinnerungsorte stehen zu lassen.

Im Dezember sollte dann geprüft werden, ob man sich an die Abmachungen gehalten habe. Die Aufgabe der ersten Grenzposten ist als Test gedacht. Die Erfahrungen damit sollen die Grundlage dafür sein, sämtliche bewaffnete Posten innerhalb der demilitarisierten Zone (DMZ) abzubauen, die die Halbinsel seit dem Korea-Krieg (1950-53) auf vier Kilometern Breite und etwa 250 Kilometern Länge trennt.

Die Schritte sind Teil eines Militärabkommens, das die Verteidigungsminister beider Länder im Rahmen des innerkoreanischen Gipfeltreffens im September in Pjöngjang unterzeichnet hatten.

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