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Ada Morghe: Geglückter Balanceakt zwischen Jazz und Pop

27.08.2020 - Als Sängerin heißt Alexandra Helmig Ada Morghe - es klingt wohl internationaler. Denn die multitalentierte Künstlerin hat sich auch mit ihrem zweiten Album zwischen Jazz und Pop einiges vorgenommen.

  • Ada Morghe balanciert zwischen Jazz, Soul und Pop. Foto: Katja Ruge © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ada Morghe balanciert zwischen Jazz, Soul und Pop. Foto: Katja Ruge © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Theater- und Drehbuchautorin, Produzentin, Schauspielerin, Labelgründerin, Musikerin: Alexandra Helmig ist ein Multitalent. Mit ihrem zweiten Album «Box» balanciert sie unter dem Alias-Namen Ada Morghe elegant zwischen Jazz, Soul und Pop.

Schon mit ihrem 2019er Debüt «Pictures» zeigte die 1975 in Düsseldorf geborene Künstlerin, dass in ihr auch eine bemerkenswerte Sängerin steckt. Das Magazin «Good Times» kürte Ada Morghe zur «deutschen Antwort auf Norah Jones» - und mag das auch (noch?) etwas übertrieben sein, so gibt es doch viele gute Argumente für diese selbstbewusste Frau mit der dunklen, gelegentlich leicht angerauten Stimme.

«Box» enthält zehn Lieder, die Morghe überwiegend - zum Teil in Kooperationen, etwa mit Andrew Roachford - selbst geschrieben hat. Die Platte erscheint auf ihrem neuen, eigenen Label Lalabeam und wurde in den von Peter Gabriel gegründeten Real World Studios in der englischen Grafschaft Wiltshire aufgenommen.

Wie schon bei ihrem Debüt arbeitete die Sängerin mit Produzent Hans-Martin Buff und den Sessionmusikern Livingstone Brown (Bass), Luca Boscagin (Gitarre), Josh McKenzie (Drums) und Luke Smith (Keyboards) zusammen. Diese in der Londoner Jazz-Szene erfahrene Band liefert erneut einen opulenten, oft tanzbaren, in jedem Fall hochprofessionellen Sound.

Musikalisch fühlte sich Morghe durch Künstler wie Shelby Lynne, Gregory Porter, Jamie Cullum oder Michael Kiwanuka inspiriert. Und in ihrem feinen Radiohead-Cover «Weird Fishes - Arpeggi» misst sie sich ganz aktuell mit der britischen Ausnahme-Soulsängerin Lianne La Havas, die ebendieses Stück auf ihrem jüngsten Album interpretierte.

© dpa-infocom, dpa:200827-99-332896/2

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