Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Polizei zu Todesschüssen auf Gorilla: Waren «verpflichtet»

15.01.2020 - Die Polizei hat die tödlichen Schüsse auf einen schwer verletzten Gorilla nach dem Brand im Krefelder Affenhaus als notwendig begründet.

  • Nach dem Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos steht ein Stofftieräffchen neben Trauerkerzen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Nach dem Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos steht ein Stofftieräffchen neben Trauerkerzen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Bei dem Brand starben mehr als 30 Affen. Foto: Andreas Drabben/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bei dem Brand starben mehr als 30 Affen. Foto: Andreas Drabben/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Kerzenmeer vor dem Krefelder Zoo. Foto: Alexander Forstreuter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kerzenmeer vor dem Krefelder Zoo. Foto: Alexander Forstreuter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Miot einem Schild am Eingang bedankt sich der Krefelder Zoo für die Anteilnahme. Foto: Fabian Strauch/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Miot einem Schild am Eingang bedankt sich der Krefelder Zoo für die Anteilnahme. Foto: Fabian Strauch/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Das Affenhaus des Krefelder Zoos nach dem Brand in der Silvesternacht. Foto: David Young/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Affenhaus des Krefelder Zoos nach dem Brand in der Silvesternacht. Foto: David Young/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In einer Mitteilung am Mittwoch hieß es: «Unsere Kollegen waren zur Tötung des Tieres durch Kugelschuss nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet.» Die Beamten hätten sich sonst nach dem Tierschutzgesetz strafbar machen können.

Über einen Bericht des Innenministeriums an den Landtag war bekannt geworden, dass ein Polizist am Morgen nach dem Großbrand im Krefelder Zoo einen schwer verletzten Gorilla mit Schüssen aus einer Maschinenpistole hatte töten müssen. Wie der Zoo am Mittwoch mitteilte, hatte eine Tierärztin zwei weitere schwer verletzte Tiere eingeschläfert.

«Bei einem männlichen Gorilla entfaltete das Narkotikum aufgrund der Schwere der Brandverletzungen mit großflächigen Hautschäden nicht seine volle Wirkung, so dass die schnellste Erlösung des Tieres durch Kugelschuss mit Unterstützung der Polizei Ultima Ratio war», so der Zoo. Um welches Tier es sich handelte, sagte der Zoo nicht.

Die Vorgänge seien dem Zoodirektor bereits bei der ersten Pressekonferenz am Neujahrstag bekannt gewesen. «Zum emotionalen Schutz der beteiligten Personen (Tierärztin, Tierpfleger, Polizei) wurde gemeinschaftlich mit den beteiligten Behörden entschieden, diese Informationen nicht zu kommunizieren», so der Zoo am Mittwoch in der Mitteilung.

Der Brand in der Nacht zu Neujahr war laut den Ermittlungen der Polizei durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden, die auf dem Dach des Affenhauses gelandet war. Drei Frauen haben gestanden, die Himmelslaternen gestartet zu haben. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren