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Löw ignoriert Ballack: Interessiert mich schlichtweg nicht

12.10.2018 - Joachim Löw mag sich mit der scharfen Kritik seines ehemaligen Kapitäns Michael Ballack nicht befassen.

  • Bundestrainer Joachim Löw mag sich nicht mit der Kritik seines ehemaligen Kapitäns Michael Ballack befassen. Foto: Ina Fassbender © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundestrainer Joachim Löw mag sich nicht mit der Kritik seines ehemaligen Kapitäns Michael Ballack befassen. Foto: Ina Fassbender © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Das interessiert mich schlichtweg nicht», sagte der Fußball-Bundestrainer in der Pressekonferenz zum Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft in Amsterdam gegen Gastgeber Niederlande.

Ballack hätte nach dem WM-Desaster einen Neustart ohne Löw für richtig gehalten. «Ich war wie viele andere Leute auch überrascht, dass er seinen Job behalten hat. Er hat lange mit dem Team gearbeitet. Irgendwann muss man sich doch eingestehen, dass die Dinge nicht mehr funktionieren, wenn jemand so lange mit einer Mannschaft zusammenarbeitet wie er», sagte der 42-Jährige der Deutschen Welle.

«Jeder darf gerne sagen, was er möchte», entgegnete Löw einen Tag später. «Diese Woche interessiert es mich nicht. Ich habe wirklich andere Dinge im Kopf.» Und in der kommenden Woche werde es ihn «erst recht nicht mehr interessieren», fügte der 58-Jährige hinzu.

Ballack hätte einen Rückzug von Löw, der seit 2006 verantwortlicher DFB-Chefcoach ist, nach dem krassen Misserfolg in Russland erwartet: «Am Ende ist er verantwortlich und sollte professionell genug sein.»

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hielt an dem Weltmeistercoach von 2014 fest. Löws Vertrag war von Präsident Reinhard Grindel kurz vor dem Turnier bis zur nächsten WM 2022 in Katar verlängert worden.

Ballack hatte zwischen 1999 und 2010 für Deutschland 98 Länderspiele bestritten (42 Tore). Der frühere Kapitän arbeitete lange erfolgreich mit Löw zusammen. Nachdem der Mittelfeldspieler die WM 2010 in Südafrika wegen einer Verletzung verpasste, kam es zum Ende seiner DFB-Karriere und auch zu einem Bruch mit Löw.

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