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Zwölf Stunden Vollsperrung: Stau über Nacht auf der A2

14.09.2019 - Ausgelaufener Diesel sorgt dafür, dass die Autobahn 2 in Richtung Hannover für 12 Stunden gesperrt wird. Es bildet sich ein kilometerlanger Stau - bis zum frühen Morgen sitzen Menschen in ihren Fahrzeugen fest.

  • Die Polizei warnt mit einer Anzeige vor Stau. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Polizei warnt mit einer Anzeige vor Stau. Foto: Monika Skolimowska/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wegen einer stundenlangen Vollsperrung der A2 zwischen Westfalen und Hannover haben viele Autofahrer bis tief in die Nacht in ihren Wagen festgesessen.

Rettungskräfte versorgten die Menschen in den Fahrzeugen, für Notfälle standen nach Angaben der Polizei in Nordrhein-Westfalen Helfer von den Johannitern und dem Deutschen Roten Kreuz bereit. Gegen vier Uhr morgens konnte die Strecke am Samstag wieder freigegeben werden, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Hannover mitteilte.

Seit Freitagvormittag war die Fahrbahn wegen eines Unfalls gesperrt gewesen. Für ungefähr zwölf Stunden staute sich der Verkehr auf einer Länge von bis zu 20 Kilometern, auch auf den Ausweichstrecken ging nichts mehr. Noch bis in die Nacht hatte der Stau eine Länge von zehn Kilometern.

Viele Lastwagenfahrer nutzten nach Angaben der Polizei Bielefeld die Zeit um ihre Fahrzeuge auf den Seitenstreifen zu lenken und sich dort schlafen zu legen. Rund 100 Fahrer wurden in den Morgenstunden von der Polizei mit Lautsprecherdurchsagen geweckt. So sollten keine weiteren Gefahren für den nun wieder laufenden Verkehr entstehen, hieß es. Seit etwa 6 Uhr lief der Verkehr am Samstag nach Angaben eines Sprechers wieder weitgehend störungsfrei.

Nach dem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto zwischen Bad Eilsen und Rehren war am Freitag eine größere Menge Diesel in den offenporigen Asphalt geflossen. Dort musste die Oberfläche erneuert werden, das dauerte bis in den Morgen. Die beiden Pkw-Insassen wurden leicht verletzt. Folgeunfälle gab es nach Angaben der Polizeisprecher weder in Nordrhein-Westfalen noch in Niedersachsen.

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