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Wechsel bei den Biathlon-Damen

18.12.2019 - Nach dem schwachen Saisonstart wird das Team der deutsche Biathletinnen beim letzten Weltcup des Jahres ordentlich durchgemischt.

  • Rückt in Frankreich in den Biathlon-Kader: Maren Hammerschmidt. Foto: Angelika Warmuth/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Rückt in Frankreich in den Biathlon-Kader: Maren Hammerschmidt. Foto: Angelika Warmuth/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die Rennen im französischen Le Grand-Bornand wurden Franziska Hildebrand, Karolin Horchler und Anna Weidel nicht nominiert. Dafür wurden Maren Hammerschmidt, Marion Deigentesch und Janina Hettich in die Weltcup-Mannschaft berufen. Komplettiert wird die Mannschaft von Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Franziska Preuß, die in Hochfilzen krankheitsbedingt schon nach dem Sprint abgereist war.

«Wir haben uns im Trainerteam gemeinsam mit der Sportlichen Leitung zu einem dreifachen Wechsel im Team entschieden. Wir hoffen, dass die drei arrivierten Athletinnen in Frankreich ihre Leistungsfähigkeit bestätigen können. Von den drei «Neulingen» erwarten wir, dass sie die Leistungen aus dem IBU-Cup auf den Weltcup übertragen. Aber wir erwarten von ihnen nicht, dass sie in die Bresche springen», sagte Trainer Kristian Mehringer.

Hammerschmidt, die wegen einer Fuß-Operation die Vorsaison verpasst hatte, kehrt ins A-Team zurück. Sie hatte ebenso wie Deigentesch und Hettich im zweitklassigen IBU-Cup mit ansprechenden Leistungen überzeugt. Für Deigentesch ist es die Premiere im Weltcup, Hettich war bereits beim Weltcupfinale der Vorsaison in Oslo zum Einsatz gekommen. Die Damen starten am Freitag (14.15 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Sprint, am Samstag steht die Verfolgung an, und zum Abschluss folgt der erste Massenstart der Saison am Sonntag.

Die Männer gehen in der Formation von Hochfilzen in die letzten Rennen des Jahres: Benedikt Doll, Philipp Horn, Johannes Kühn, Erik Lesser, Arnd Peiffer und Simon Schempp starten am Donnerstag mit dem Sprint (14.15 Uhr/ZDF und Eurosport). In Österreich hatte die Männerstaffel Rang zwei hinter Norwegen belegt.

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