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Im Schlafwagen nach Brüssel

23.01.2020 - Der Nachtzug gilt als umweltfreundliche Alternative zum Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeug. In Deutschland gibt es nun wieder ein Angebot.

  • Der Nachtzug gilt als umweltfreundliche Alternative zum Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeug ©

    Der Nachtzug gilt als umweltfreundliche Alternative zum Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeug © ÖBB

SP-X/Berlin. Der Nachtzug ist zurück. Ab sofort bietet die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) an 60 Verkehrstagen im Jahr eine Verbindung zwischen Wien und Brüssel an. Die mit Schlaf- und Liegewagen ausgestatteten Züge halten auch an 13 deutschen Bahnhöfen, darunter München, Frankfurt am Main und Köln.

Die Preise für den sogenannten „Night Jet“ starten bei rund 60 Euro für die Strecke Innsbruck – Brüssel. Künftig will die ÖBB innerhalb der Grenzen auch die Bahncard der Deutschen Bahn anerkennen, wie die Bundesregierung auf eine Frage des Parlaments mitteilt. Konkrete Ambitionen, die Nachtzüge im Zuge der Verkehrswende auch in Deutschland wieder einzuführen, hat die Regierung nicht. Man stehe entsprechenden Überlegungen jedoch offen gegenüber, falls eine wirtschaftlich tragfähige Gestaltung des Angebots möglich sei. Bei der Deutschen Bahn sind entsprechende Pläne nicht bekannt, der Konzern will stattdessen künftig ICE- und Intercity-Züge verstärkt auch nachts fahren lassen.

Die Deutsche Bahn AG betreibt seit Ende 2016 keine eigenen Nachtzüge mehr. Seitdem gibt es nur noch vereinzelt Nachtzüge ausländischer Anbieter, deren Streckenverlauf über deutschen Boden führt, etwa einen von Zagreb nach München oder von Moskau nach Paris.

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