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EmergencyEye rettet Leben

11.02.2019 - Vodafone-Partner entwickelt Notruf-Software

  • Dank EmergencyEye können Ersthelfer am Unfallort von der Einsatzzentrale effektiv unterstützt werden © iStock / A.

    Dank EmergencyEye können Ersthelfer am Unfallort von der Einsatzzentrale effektiv unterstützt werden © iStock / A. Popov

Vodafone unterstützt als Technologie-Partner das Grevenbroicher Start-Up Corevas, das die Notruf-Software EmergencyEye entwickelt hat. Die Düsseldorfer haben für das System einen eigenen Kommunikationskanal eingerichtet.

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EmergencyEye unterstützt Laien am Unfallort, damit sie im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen können. Die Software funktioniert per Video-Anruf mit jedem üblichen Smartphone – und das unabhängig vom verfügbaren Datenvolumen des Betroffenen.

10.000 Leben könnten pro Jahr gerettet werden

Jedes Jahr bleibt bei mehr als 100.000 Menschen in Deutschland das Herz stehen. Mit jeder Minute, die ohne wiederbelebende Maßnahmen verstreicht, verringert sich die Überlebenschance um zehn Prozent, doch laut der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) traut sich nur jeder dritte Ersthelfer im Notfall andere Menschen zu reanimieren.

Oft überwiegt die Unsicherheit etwas falsch zu machen. Laut DGAI könnten pro Jahr 10.000 Menschen mehr eine Herzattacke überleben, wenn Laien häufiger wüssten, wie sie richtig reanimieren.

Vodafone öffnet Kommunikationskanal für EmergencyEye

An diesem Punkt setzt das Konzept der Notruf-Software EmergencyEye an. Wenn ein Notruf bei der Leitstelle eingeht, senden die Rettungskräfte dem anrufenden Ersthelfer direkt einen Link per SMS. Dafür hat Vodafone einen separaten Zugang eingerichtet, der Einsatzzentralen und Ersthelfern kostenlos zur Verfügung steht.

Mit einem Klick auf den Link startet der Anrufer nach Zustimmung über EmergencyEye automatisch die Übermittlung seines GPS-Standortes an die Einsatzzentrale. So werden die Rettungskräfte direkt zum exakten Zielort navigiert. 

Zusätzlich wird nach Zustimmung des Ersthelfers ein Live-Videoverbindung mit der Leitstelle hergestellt. Die Einsatzbearbeiter können die Situation vor Ort besser einschätzen, die beteiligten Personen beruhigen und im Ernstfall anleiten, sodass diese erste Rettungsmaßnahmen durchführen können.

Notrufsystem und Videoanruf funktionieren auch ohne Datenvolumen

Das gesamte System funktioniert mit jedem Smartphone und ist unabhängig von einer App. Als erster Netzbetreiber ermöglicht Vodafone in Deutschland, dass die Hilfestellung per Video-Anruf für betroffene Personen am Unfallort komplett frei von Kosten und von einer Datennutzung erfolgt.

Dabei ist es egal, wie lange der Videoanruf dauert und wie hoch der Datenverbrauch tatsächlich ist. Sogar wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast komplett aufgebraucht ist, funktionieren das Notrufsystem und der Videoanruf im schnellen LTE-Netz.

Erste Rettungsleitstellen wie z.B. die in Neuss nutzen EmergencyEye bereits im Arbeitsalltag. Nach Angaben der Entwickler von Corevas sollen bis April 2019 bereits mehr als vier Millionen Menschen mit der Software versorgt werden.

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