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Millionen Autos werden teurer

17.09.2019 - Einmal im Jahr berechnet die Versicherungswirtschaft neue Typklassen. Für viele Autofahrer bedeutete das höhere Kosten. Einige können aber auch sparen.

  • Der VW T-Roc erhält eine günstigere Einstufung bei den Typklassen ©

    Der VW T-Roc erhält eine günstigere Einstufung bei den Typklassen © VW

SP-X/Köln. Rund 6,5 Millionen deutsche Autofahrer müssen mit höheren Tarifen bei der Kfz-Haftpflicht rechnen. Für 4,6 Millionen Pkw-Halter wird die Versicherung im kommenden Jahr hingegen günstiger, wie sich aus der neuen Typklassen-Einteilung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergibt. Für fast drei Viertel beziehungsweise 29,7 Millionen Autofahrer ändert sich die Typklasse nicht.

Für die meisten Autos geht es nur um eine Typklasse hoch oder runter. Bei einigen Modellen gibt es aber auch stärkere Bewegungen: So verbessert sich beispielsweise der VW T-Roc 1.5 TSI um vier Klassen, wodurch der Jahresbeitrag für Haftpflicht inklusive Vollkasko im günstigsten Fall um knapp 244 Euro sinkt, wie das Vergleichsportal „Verivox“ errechnet hat. Das entspricht einer Ersparnis von 34 Prozent. Andere Pkw-Modelle hingegen werden tendenziell teurer in der Versicherung, weil sich die Typklasseneinstufung verschlechtert, etwa beim Honda Jazz Hybrid um drei oder beim Skoda Octavia 1.2 TSI um zwei Typklassen.

Der GDV berechnet die Typklassen für Haftpflicht- und Kaskoversicherung anhand der statistischen Schadenshäufigkeit der jeweiligen Automodelle. Modelle, die vergleichsweise wenige Schäden und Reparaturen verursachen, erhalten eine niedrige Typklasse, Autos mit vielen Unfällen eine hohe. Die Einstufung des Dachverbands ist nicht verbindlich, wird aber in der Regel von den Versicherungen angewendet. Neben der Typklasse fließen allerdings noch zahlreiche andere Komponenten in die Berechnung der Prämie ein; auch wenn die Typklasse sich verbessert hat das für den Kunden also nicht automatisch niedrigere Beiträge zur Folge.

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