Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Atomdeal in Gefahr: Iran beschleunigt Urananreicherung

04.11.2019 - Der Irak kommt nicht zur Ruhe. Die Proteste gegen die Regierung setzten sich auch am Montag fort. Erneut sterben Demonstranten.

  • Zentrifugen in der Atomanlage in Nathans. Foto: Iranian State Television Irib //epa/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zentrifugen in der Atomanlage in Nathans. Foto: Iranian State Television Irib //epa/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Hassan Ruhani, Präsident des Iran, besucht das Kernkraftwerk Buschehr. Foto: Mohammad Berno/Iranian President's Office/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hassan Ruhani, Präsident des Iran, besucht das Kernkraftwerk Buschehr. Foto: Mohammad Berno/Iranian President's Office/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein Techniker arbeitet in einer Uranumwandlungsanlage vor den Toren der Stadt Isfahan im Iran. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Techniker arbeitet in einer Uranumwandlungsanlage vor den Toren der Stadt Isfahan im Iran. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Techniker der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO inspizieren eine Uranumwandlungsanlage in Isfahan. Foto: Taherkenareh/Archiv/EPA/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Techniker der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO inspizieren eine Uranumwandlungsanlage in Isfahan. Foto: Taherkenareh/Archiv/EPA/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Irans Präsident Hassan Ruhani (M.) lässt sich neue Entwicklungen in der atomenergie im Rahmen des «Nationalen Atomtags» erklären. Foto: Uncredited/Iranian Presidency Office/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Irans Präsident Hassan Ruhani (M.) lässt sich neue Entwicklungen in der atomenergie im Rahmen des «Nationalen Atomtags» erklären. Foto: Uncredited/Iranian Presidency Office/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Zentrifugen in der iranischen Atomanlage Natans. Foto: -/Islamic Republic Iran Broadcasting/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zentrifugen in der iranischen Atomanlage Natans. Foto: -/Islamic Republic Iran Broadcasting/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Zusammenstößen mit irakischen Sicherheitskräften sind in der Hauptstadt Bagdad mindestens vier Personen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

Sicherheitskräfte setzten Tränengas und scharfe Munition ein, als sich Demonstranten Regierungsgebäuden näherten, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Demonstranten setzten Reifen in Brand.

Die Sicherheitskräften hätten «die notwendigen Maßnahmen ergriffen», um die Demonstranten auseinanderzutreiben, hieß es in einer Mitteilung von Armeesprecher Abdul-Karim Chalaf. Nähere Details nannte der Sprecher nicht.

Bereits am späten Sonntagabend waren drei Demonstranten in der südlich von Bagdad gelegenen Provinz Kerbela getötet worden. Die Ausschreitungen dort ereigneten sich nach Angaben des Irakischen Hochkommissariats für Menschenrechte, als Demonstranten versuchten, das iranische Konsulat zu stürmen. Zwölf weitere Personen seien dabei verletzt worden, teilte die vom Parlament eingesetzte Menschenrechtskommission am Montag mit.

Das irakische Außenministerium verurteilte den Ansturm auf das Konsulat. «Die Sicherheit (diplomatischer) Vertretungen und Konsulate ist eine rote Linie, die nicht überschritten werden sollte», hieß es in einer Mitteilung. Sicherheitskräfte würden solch einen Ansturm mit allen Mitteln verhindern.

Seit Anfang Oktober gibt es im Irak Massenproteste gegen Korruption und Misswirtschaft. Mehr als 260 Menschen wurden bei den Protesten bereits getötet, mehr als 11.000 verletzt.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warf den Behörden in der Provinz Anbar vor, die Rechte der Einwohner zu unterdrücken. Dort seien zwei Männer festgenommen worden, weil sie sich in sozialen Medien solidarisch mit den Protesten gezeigt hatten. Als Begründung hätten die Offiziere erklärt, dass die Beiträge auf Facebook zu Protesten anstiften würden. Einer der Betroffenen sei bei seiner Festnahme geschlagen und dann in Handschellen abgeführt worden.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren