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SUV zum Schluss

13.11.2019 - Noch bis etwa Mai 2020 werden sich Kunden gedulden müssen, die mit dem neuen Mercedes GLA liebäugeln, dem letzten Spross der Kompaktfamilie. Vorserienmodelle aber sind bereits auf der Straße. Wir durften in einem von ihnen mitfahren.

  • Seit seinem Debüt 2014 wurde der GLA rund eine Million Mal verkauft ©

    Seit seinem Debüt 2014 wurde der GLA rund eine Million Mal verkauft © Mercedes

  • Am 11. Dezember feiert der GLA seine offizielle Weltpremiere ©

    Am 11. Dezember feiert der GLA seine offizielle Weltpremiere © Mercedes

  • Wer Allrad wählt, erhält automatisch das Off-road-Paket, das unter anderem LED-Abbiegelicht erhält und eine spezielle Darstellung auf dem Display bietet. © Mercedes

    Wer Allrad wählt, erhält automatisch das Off-road-Paket, das unter anderem LED-Abbiegelicht erhält und eine spezielle Darstellung auf dem Display bietet. © Mercedes

  • Den Marktstart für den neuen GLA plant Mercedes für den Frühsommer 2020 ©

    Den Marktstart für den neuen GLA plant Mercedes für den Frühsommer 2020 © Mercedes

  • Der neue GLA ist nicht größer geworden als sein Vorgänger ©

    Der neue GLA ist nicht größer geworden als sein Vorgänger © Mercedes

SP-X/Rastatt. Immer schön der Reihe nach. So zumindest lautete die Devise der Mercedes-Strategen, geht es um die Einführungen ihrer Kompaktmodelle. Erst A- und B-Klasse sowie A-Klasse Limousine, dann CLA und CLA Shooting Brake, gefolgt vom GLB und ganz zum Schluss der GLA. Und weil es in China die A-Klasse als Limousine auch mit längerem Radstand gibt, zählt man insgesamt acht Modelle, die auf der intern genannten MFA2-Architektur basieren.

Die Kompaktklasse ist für Mercedes eine Erfolgsstory sondergleichen. Über 600.000 Modelle setzen die Stuttgarter Autobauer jedes Jahr ab, fast ein Drittel der gesamten Fahrzeugproduktion. Einen nicht unwesentlichen Teil hat dazu der GLA beigetragen. Kompakte Crossover liegen voll im Trend. Seit seinem Debüt 2014 wurde der GLA rund eine Million Mal verkauft.

Dass es mit der zweiten Generation (intern H 247 genannt) munter so weitergeht, dürfte ausgemachte Sache sein. Zumal der neue GLA nicht größer geworden ist. Im Gegenteil, genau 1,5 Zentimeter fehlt es ihm an Länge zum Vorgänger (4,42 Meter). Dafür gab ihm Designchef Gorden Wagener eine etwas aufrechtere Silhouette mit auf den Weg und verpasst dem neuen GLA einen mehr SUV-ähnlichen Auftritt. Zehn Zentimeter höher liegt die Dachlinie. Dies kann selbst die Tarnfolie nicht verbergen, unter der die Vorserienmodelle noch bis zum 11. Dezember stecken. Erst dann feiert der GLA seine offizielle Weltpremiere.

Weil mit dem höheren Aufbau gleichzeitig das Package verbessert wurde – die Rücksitze lassen sich jetzt längs verschieben und haben sogar eine senkrechte Cargo-Stellung – bietet der neue GLA nicht nur ein Plus an Beinfreiheit, sondern auch mehr Kofferraumvolumen. Genaue Werte will Mercedes noch nicht nennen. Zur Orientierung: Das heutige Modell hat 421 Liter.

Hinter dem Lenkrad heißt es „Willkommen zu Hause“. Das Cockpit des CLA entspricht komplett jenem der A-Klasse, heißt: superbreites und hochauflösendes Display in gestochen scharfer Brillanz. Dazu die drei prominenten, runden Lüfterdüsen in Turbinen-Optik in der Mitte des Cockpits. Abgedeckt in den Vorserienmodellen war allerdings das restliche Armaturenbrett. Man wollte wohl noch nicht zeigen, welche Art von Dekor-Einsätzen es für die verschiedenen Ausstattungsversionen so gibt. Beruhigend aber zu wissen: Die Verarbeitungsqualität liegt schon jetzt auf Top-Niveau.

Die erste Mitfahrt im neuen GLA zeigte vor allem: markentypischer Komfort, Ruhe, Geschmeidigkeit, Ausgewogenheit, zumal der Testwagen mit der neuen Achtgang-Automatik (Doppelkupplungsgetriebe) ausgestattet war. Und mit dem Allradantrieb 4Matic. Wer diese Option wählt, erhält automatisch das Off-road-Paket, das unter anderem LED-Abbiegelicht erhält und eine spezielle Darstellung auf dem Display bietet. Anscheinend wollen Kunden genau wissen, wie schräg ihr Auto steht oder in welchem Winkel es die Steigung hochgeht.

Was die Motorsierungen angehen, kann man sich getrost an der A-Klasse orientieren. Den Einstieg bildet der kleine, 1,33-Liter-Vierzylinder-Benziner (GLA 180) mit 136 PS, gefolgt vom Zweiliter-Benziner GLA 200 (163 PS), der mit 190, beziehungsweise mit 224 PS auch im GLA 220 und GLA 250 sitzt. Bei den Dieselmotoren stehen ein 1,5-Liter- (GLA 180 d, 116 PS) und ein 2,0-Liter-Vierzylinder als GLA 200 d mit 150 PS zur Verfügung. Im GLA 220 d gibt es sogar 190 PS. Wem der Sinn nach noch mehr Leistung steht, wird bei der Tochter AMG fündig. Sie bietet zunächst den GLA A35 4Matic an, vermutlich mit 306 PS. Später wird es zusätzlich den GLA 45 4Matic geben. Unter seiner Haube sitzt der stärkste Zweiliter-Vierzylinder der Welt. Leistung: 387 oder 421 PS.

Diese Kompaktsportler spülen zwar gutes Geld in die Daimler-Kasse, verbessern aber nicht die CO2-Bilanz der Modellpalette. Das soll der GLA mit Plug-in-Hybrid übernehmen. Kombiniert werden hier der 1,33-Liter-Vierzylinder und ein 75 kW/102 PS starker Elektromotor. Er sitzt zwischen Motor und Getriebe. Das Modell läuft unter der Bezeichnung GLA 250 e, die Systemleistung beträgt 218 PS und die elektrische Reichweite soll bei rund 60 Kilometern liegen. Möglich macht dies eine Batterie mit einer Kapazität von 15,6 kWh. Sie sitzt im Heck. Die Technik stammt vollständig aus der A-Klasse. Mercedes spendiert dem GLA 250 e – ungewöhnlich in diesem Segment – die Möglichkeit, mit Gleichstrom geladen zu werden. Über den CCS-Stecker sind bis zu 24 kW Leistung übertragbar.

Den Marktstart für den neuen GLA plant Mercedes für den Frühsommer 2020. Preise nennt man logischerweise noch nicht. Zur Orientierung: Das jetzige Modell startet bei kurz über 30.000 Euro. Dass der Neue günstiger werden wird, ist eher nicht zu erwarten.

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