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Im Auftrag der Elektromobilität

14.03.2019 - James Bond und schnelle Autos gehören einfach zusammen. Der Geheimagent hat schließlich ein Faible für Sportwagen. Bislang kamen aber nur Fahrzeuge mit Verbrennern zum mehr oder weniger langen Einsatz. Jetzt könnte sich eine Wende bei der Antriebsart andeuten.

  • Das neue Dienstauto von James Bond wartet noch auf seinen Einsatz © Aston

    Das neue Dienstauto von James Bond wartet noch auf seinen Einsatz © Aston Martin

SP-X/London. Der wohl bekannteste Spion der Welt erweitert sein Dienstauto-Portfolio. In seinem 25. Filmabenteuer, das 2020 in die Kinos kommen soll, wird James Bond wie die englische Zeitung „The Guardian“ berichtet, mit einem Elektroauto unterwegs sein. Natürlich nicht mit irgendeinem Modell, sondern standesgemäß mit einem Aston Martin Rapid E. Damit bleibt der Geheimagent Ihrer Majestät dem bewährten Dienstwagenlieferanten treu, ganz in der Tradition des legendären Aston Martin DB5 aus den 60ern des vergangenen Jahrhunderts sowie der neuzeitlichen Modelle, die seit 2002 zum Einsatz kommen.  

Der Rapid E dürfte auf jeden Fall genug Power für die 007-typsichen wilden Verfolgungsjagden bereitstellen. Zwei Elektromotoren, die die Hinterachse antreiben, stellen 449 kW/610 PS Leistung und 950 Newtonmeter Drehmoment bereit. Von 0 auf 100 km/h geht es in unter vier Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von knapp 250 km/h dürfte bei innerstädtischen Rennen oder bei alpinen Kurvenhatzen nicht so wichtig sein. Viel bedeutender wird hingegen die Frage sein, wie es der MI6-Waffenchef Q schaffen wird, die Reichweite zu verlängern. Aston Martin setzt auf eine 65-kWh-Batterie und gibt 320 Kilometer Reichweite an. Bei Bonds bekannten und bislang wenig ökologisch ambitionierten Fahrstil dürfte dies aber deutlich zu wenig sein.

Die Frage des Ladens wird ebenfalls Qs Erfindungsreichtum fordern. Zwar soll eine 800-Volt-Ladestruktur ein schnelles Auffüllen der Zellen ermöglichen, doch diese stehen sicherlich noch nicht überall da zur Verfügung, wo 007 unterwegs sein wird. Einfacher hingegen wird für Q und 007 das Problem von besetzten Ladesäulen zu lösen sein. Blockierende Fahrzeuge lassen sich auf bewährte Weise mit den üblichen im Auto verbauten Gadgets aus dem Weg „räumen“. Auch wird James Bond wohl dank Qs Internetkompetenzen keine Schwierigkeiten haben, auch ohne passende Tankkarte an Strom zu kommen.

Die Ladezeit ließe sich sicherlich mit einem angemessenen Drink verkürzen. Angesichts der Kosten für den nur in 155 Stück Ende des Jahres auf den Markt kommenden Rapid E sollte der vorsichtshalber alkoholfrei ausfallen. Rund 300.000 Euro wird Aston Martin für das Fahrzeug aufrufen, ohne 007-Modifizierung. Bonds Chef M und wie immer auch Q werden wohl eindringlicher als sonst üblich auf die Rückgabe eines unversehrten Fahrzeugs bestehen. Ob dies aber gelingt? Die Unfallquote bei James Bond-Abenteuer ist ja bekanntlich hoch. Wenn nicht der Geheimdienstagent Ihrer Majestät seine ihm anvertrauten Fortbewegungsmittel unsachgemäß behandelt, indem er mit ihnen Abkürzungen quer durch Olivenhaine oder Treppenabgänge nutzt, sich damit überschlägt, sie zerschrammt oder sprengt, zerstören seine Gegner oder Filmcrew-Mitarbeiter die Fahrzeuge.

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