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Was von Apples September-Event erwartet wird

11.09.2018 - Von Apple werden in diesem Herbst keine großen Sensationen erwartet. Dennoch schaut die Branche am Mittwoch gespannt nach Cupertino. Dabei kann man schon erahnen, was Apple-Chef Tim Cook und seine Manager in dem neuen Apple Park vorstellen werden.

  • Die Technik-Welt wartet auf das Apple-Event am 12. September in Cupertino. Branchenkenner gehen davon aus, dass der Konzern neue Modelle für iPhone, Apple Watch und Mac-Book präsentiert. Foto: Mark Lennihan/AP © dpa -...

    Die Technik-Welt wartet auf das Apple-Event am 12. September in Cupertino. Branchenkenner gehen davon aus, dass der Konzern neue Modelle für iPhone, Apple Watch und Mac-Book präsentiert. Foto: Mark Lennihan/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit Jahren aktualisiert Apple im September rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft das iPhone - das wichtigste Produkt des Konzerns.

Am Mittwoch (12. September) wird der Konzern im Steve-Jobs-Theater auf dem neuen Firmengelände Apple Park in Cupertino aber nicht nur neue Smartphones, sondern auch andere Neuheiten vorstellen:

- iPhone: Auch wenn sich Apple wie immer bedeckt hält, ist klar, dass am 12. September neue iPhone-Modelle vorgestellt werden. Dank Berichten von Medien und Analysten hat man inzwischen auch eine Vorstellung, wie sie aussehen werden. Demnach soll es drei Versionen geben, die alle das Design des iPhone X aus dem vergangenen Jahr übernehmen: Ein Bildschirm, der fast die gesamte Frontseite ausfüllt, mit einer Aussparung für die Sensoren der Gesichtserkennung FaceID am oberen Rand. Damit dürfte der Home-Button, der seit dem ersten Modell die iPhone-Bedienung prägte, der Vergangenheit angehören.

Was die einzelnen Modelle betrifft: Dem Vernehmen nach gibt es eine Neuauflage des iPhone X, die laut dem Blog «9to5Mac» iPhone Xs heißen soll (was gemäß Apples bisheriger Namensgebung «10s» ausgesprochen würde), mit einer unveränderten Bildschirm-Diagonalen von 5,8 Zoll (14,7 cm). Darüber hinaus sei eine größere Version mit einem 6,5-Zoll-Display geplant. Die günstigere Variante - ein Nachfolger des aktuellen iPhone 8 - soll demnach einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie und ein Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl bekommen, mit verschiedenen Farb-Varianten. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg könnte es den Namen iPhone Xr bekommen. Und die neue Version des teureren iPhone X soll es nun auch mit einem Goldton geben.

- Apple Watch: Ein mutmaßliches Marketing-Foto von Apple, das «9to5Mac» in die Finger bekam, scheint zu bestätigen, dass die nächste Generation der Computer-Uhr ein größeres Display bekommt - wohl vor allem dadurch, dass die Bildschirmränder dünner werden. Auf dem Bild ist auch eine neue kleine Öffnung zwischen den beiden Knöpfen auf dem Gehäuse der Uhr zu sehen, über deren Zweck bisher nichts bekannt wurde.

- Mac-Computer: Bereits im Juli frischte Apple die teuerste Version seiner MacBook-Pro-Laptops - die mit dem berührungsempfindlichen TouchBar-Streifen oberhalb der Tastatur - mit neuen Prozessoren auf. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg könnte das seit Jahren kaum veränderte MacBook Air durch ein neues Einstiegsmodell mit einem höher auflösenden Bildschirm und schnelleren Chips ersetzt werden. Zur Erneuerung steht auch das MacBook an, das gleichzeitig kleiner und teurer (und moderner) als das Air ist. Laut Bloomberg soll auch der kleine Tischrechner Mac mini schließlich aktualisiert werden. Unklar ist, aber, ob es schon diese Woche soweit sein wird.

- Und sonst so? Ein Produkt, das Apple schließlich rausbringen dürfte, ist die Ladematte AirPower, mit der kabellos die Akkus von iPhone, Apple Watch und der AirPods-Ohrhörer gleichzeitig aufgefüllt werden können. Das Gerät wurde bereits vor einem Jahr angekündigt - laut Medienberichten gestaltete sich die technische Umsetzung des Konzepts aber schwierig. Außerdem wird von Apple ein neues Modell der AirPods-Ohrhörer erwartet. Die kabellosen Ohrstöpsel hatten sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem Verkaufshit entwickelt. Spekuliert wird auch über eine neue Version des teureren Tablets iPad Pro - aber auch hier ist unklar, ob der Zeitpunkt schon gekommen ist.