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Laschet: Alles tun, um Spaltung der CDU zu verhindern

06.12.2018 - Düsseldorf (dpa) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat angesichts der Kampfkandidatur um den Parteivorsitz vor einer Spaltung der CDU gewarnt. «Wir müssen auch alles tun, dass es dazu nicht kommt. Entscheidend für den Zusammenhalt der CDU ist die Zeit nach der Vorsitzendenwahl», sagte Laschet dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). «Es wird nur einen Sieger oder eine Siegerin geben. Ich wünsche mir aber, dass alle drei sichtbar bleiben.»

  • Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vizevorsitzender der CDU. Foto: Michael Kappeler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Vizevorsitzender der CDU. Foto: Michael Kappeler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laschet machte deutlich, dass die Besetzung des Generalsekretärspostens aus seiner Sicht einen Konflikt mit dem Verliererlager verhindern könnte: «Ich kann mir gut vorstellen, dass auch im Personalvorschlag für den Generalsekretärsposten die Breite unserer Volkspartei sichtbar wird.»

Parteichefin Angela Merkel gibt den Vorsitz nach mehr als 18 Jahren auch unter dem Druck von Wahlschlappen auf. Die aussichtsreichsten Kandidaten für die Abstimmung über die Nachfolge an diesem Freitag beim Parteitag sind Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn.

Mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte sich am Dienstag ein Schwergewicht der Partei für Merz als Merkel-Nachfolger ausgesprochen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther tat dies zuvor für Kramp-Karrenbauer. Spahn gilt als Außenseiter. Merz und Spahn wollten im Zuge ihrer Bewerbung viele enttäuschte Konservative in der CDU ansprechen. Kramp-Karrenbauer gilt als Favoritin Merkels.

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