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Mit Wahlrechtsänderung mehr Frauen in Parlamente holen

23.01.2019 - Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack will mit einer Wahlrechtsänderung den Einzug von mehr Frauen in die deutschen Parlamente fördern. Im Gespräch mit dem NDR schlug die CDU-Politikerin am Mittwoch vor, dass Parteien als Direktkandidaten für die Wahlkreise künftig jeweils einen Mann und eine Frau nominieren können. Dann könnten die Wähler nicht nur der jeweiligen Partei ihre Stimme geben, sondern auch noch entscheiden, ob sie die Kandidatin oder den Kandidaten überzeugender finden. Auf diese Weise könnte der Frauenanteil in den Parlamenten steigen, sagte Sütterlin-Waack NDR 1 Welle Nord. In den Landesparlamenten und im Bundestag sei in Sachen Geschlechterverteilung noch deutlich Luft nach oben. Dort dominieren nach wie vor Männer.

  • Mit Wahlrechtsänderung mehr Frauen in Parlamente holen. Foto: Christian Charisius/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mit Wahlrechtsänderung mehr Frauen in Parlamente holen. Foto: Christian Charisius/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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