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NRW hofft auf zusätzliche Milliarde für Qualität der Schulen

23.11.2018 - Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen könnte künftig eine Milliarde Euro vom Bund für die Qualität der Schulen im Land bekommen. Das sieht ein Berliner Kompromiss von FDP und Grünen einerseits und der großen Koalition andererseits für die geplante Digitalisierung von Deutschlands Schulen vor, wie die beiden Oppositionsparteien am Freitag mitteilten. Bildung ist eigentlich Ländersache. Doch mit dem Kompromiss ist der Weg für eine Grundgesetzänderung frei, die dem Bund Milliardeninvestitionen in Schulen erlauben soll.

  • Eine Lehrerin steht in einem Klassenraum an einer Tafel und schreibt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Lehrerin steht in einem Klassenraum an einer Tafel und schreibt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die Schulen vor Ort setzen darauf, dass nun das Geld des Digitalpakts zu Beginn des neuen Jahres bei ihnen ankommt», sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Das Geld soll etwa für digitale Tafeln, sogenannte Smartboards, eingesetzt werden. Außerdem sollen die Schulen mit WLAN, Servern, Tablets und dergleichen ausgestattet und die Lerninhalte dazu passend weiterentwickelt werden.

Die Einigung zwischen Opposition und Koalition in Berlin war nötig, weil die Koalition für die Grundgesetzänderung im Bundestag eine Zweidrittelmehrheit braucht, wie danach auch im Bundesrat. Ab 2019 sollen insgesamt fünf Milliarden Euro vom Bund an die Länder fließen.

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