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Tausende Schüler bei «Fridays for Future»-Demo in Hamburg

15.03.2019 - Das Beispiel der Schwedin Greta Thunberg macht Schule. An der «Fridays for Future»-Aktion in Hamburg haben sich wieder Tausende Schüler und Studierende beteiligt. Sie fordern eine Verkehrswende.

  • Klimaaktivisten während der «Fridays for Future» Klimademonstration von Schülern und Studierenden auf dem Hachmannplatz. Foto: Georg Wendt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Klimaaktivisten während der «Fridays for Future» Klimademonstration von Schülern und Studierenden auf dem Hachmannplatz. Foto: Georg Wendt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Trotz Schulferien haben in Hamburg Tausende Schüler, Eltern und Studierende bei den «Fridays for Future»-Streiks für eine andere Klimapolitik demonstriert. Anders als bei früheren Aktionen begannen die Demonstranten am Freitag erst am frühen Nachmittag mit ihren Protesten. «Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut», lautete ein Sprechgesang. Auf Plakaten forderten die Protestierenden in der Innenstadt «Verkehrswende statt Weltende», «Klimawandel müssen wir beenden» und «Lasst uns Luft!». Die Polizei sprach am späten Nachmittag von rund 7000, die Organisatoren von etwa 10 000 Teilnehmern.

«Die aktuelle Klimapolitik der deutschen Bundesregierung ist frustrierend», erklärte Mitorganisatorin Nele Brebeck. «Kompromisse in Sachen Klimapolitik sind für uns als Generation jedoch vollkommen inakzeptabel, denn am Ende sind es wir, unsere Kinder und Enkelkinder, die die verheerenden Konsequenzen solcher Kompromisse tragen werden.»

Seit Wochen lassen junge Menschen deutschlandweit freitags den Unterricht ausfallen, um für eine bessere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Sie fordern unter anderem das Einhalten der Pariser Klimaziele. Vorbild der Jugendlichen ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die am 1. März in Hamburg war. Kundgebungen unter dem Motto «Fridays For Future» gab es in fast allen europäischen Metropolen, darunter in Rom, Paris, London, Wien sowie in Kopenhagen und Stockholm.

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