Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Verhandlungen für öffentlichen Dienst: Proteste zum Auftakt

01.02.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Begleitet von Protesten sind die Tarifverhandlungen für die etwa 45 000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hessen gestartet. Innenminister Peter Beuth (CDU) wies die Forderung der Gewerkschaften nach sechs Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter und mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat am Freitag zum Auftakt der Gespräche in Wiesbaden als «völlig überzogen und unangemessen» zurück.

  • Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, während einer Plenardebatte im Landtag. Foto: Boris Roessler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, während einer Plenardebatte im Landtag. Foto: Boris Roessler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Forderungen der Gewerkschaften würden das Land in Summe 750 Millionen Euro kosten, sagte der Minister. Das Land wolle die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes natürlich angemessen bezahlen und die Landesverwaltung leistungsfähig halten. Aber auch wegen der sich abschwächenden Konjunktur seien die Forderungen deutlich zu hoch.

Die Gewerkschaften hatten ihre Forderungen auch mit dem harten Wettbewerb um Nachwuchskräfte begründet und gemahnt, dass der öffentliche Dienst zukunftsfähig gemacht werden müsse. Um ihren Anliegen Nachdruck zu verleihen, waren vor dem Verhandlungsort im Innenministerium Beschäftigte mit Transparenten und Trillerpfeifen erschienen.

Bei den Gesprächen sitzt der Innenminister für das Land am Verhandlungstisch. Neben der Gewerkschaft Verdi ringen auf Arbeitnehmerseite noch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der dbb Beamtenbund und Tarifunion bei den Gesprächen um mehr Geld.

Hessen ist 2004 als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie. Parallel laufen bereits die Tarifverhandlungen für die anderen 15 Bundesländer der TdL mit einer ähnlichen Forderung der Gewerkschaften.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren