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Waffenexport-Verfahren: Weitere Plädoyers der Verteidigung

14.02.2019 - Stuttgart (dpa/lsw) - Im Prozess um umstrittene Waffenexporte der Rüstungsfirma Heckler & Koch nach Mexiko stehen heute weitere Plädoyers der Verteidigung auf dem Plan. Interessant dürften dabei vor allem die Aussagen des Anwalts der Firma sein.

  • Das Logo des Waffenherstellers Heckler & Koch. Foto: Wolf von Dewitz/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo des Waffenherstellers Heckler & Koch. Foto: Wolf von Dewitz/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Stuttgart (dpa/lsw) - Im Prozess um umstrittene Waffenexporte der Rüstungsfirma Heckler & Koch nach Mexiko stehen heute weitere Plädoyers der Verteidigung auf dem Plan. Interessant dürften dabei vor allem die Aussagen des Anwalts der Firma sein.

In dem Verfahren geht es um die Frage, wie in den Jahren 2006 bis 2009 mehr als 4500 Sturmgewehre sowie Maschinenpistolen und Zubehör im Wert von rund 4,1 Millionen Euro in Unruheregionen in Mexiko landen konnten, obwohl sie dort laut Genehmigung nicht hätten hin geliefert werden dürfen.

Die Staatsanwaltschaft hatte gefordert, dass von Heckler & Koch der Kaufpreis für die Waffen eingezogen werden sollte. Das wäre für das Unternehmen bei einem Jahresumsatz von gut 200 Millionen Euro eine durchaus relevante Summe.

Vor Gericht stehen fünf ehemalige Mitarbeiter der Firma. Ein früherer Geschäftsführer könnte mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Für einen ehemaligen Vertriebsleiter und eine ehemalige Sachbearbeiterin forderte die Staatsanwaltschaft hingegen Haftstrafen. Die Anwälte der drei Angeklagten forderten hingegen Freisprüche. Für zwei weitere Angeklagte, darunter ein weiterer ehemaliger Geschäftsführer, plädierte die Staatsanwaltschaft selbst auf Freispruch. Ein Urteil ist für den 21. Februar geplant.

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