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Mann schweigt auch im zweiten Prozess um Mord an zwei Frauen

24.01.2019 - Leipzig (dpa/sn) - Ein 39-Jähriger muss sich in Leipzig erneut wegen der Ermordung von zwei Frauen vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, die beiden in seiner Wohnung erwürgt und die Leichen anschließend zerteilt und wie Müll entsorgt zu haben. Der Bundesgerichtshof hatte das erste Urteil des Landgerichts Leipzig vom März vergangenen Jahres in Teilen aufgehoben und an eine andere Kammer verwiesen. Zum Prozessauftakt am Donnerstag vor dem Landgericht Leipzig schwieg der Angeklagte erneut.

  • Das Landgericht in Leipzig. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Landgericht in Leipzig. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Landgericht hatte den aus der Mongolei stammenden Mann wegen Mordes in zwei Fällen sowie Störung der Totenruhe verurteilt. Zudem hatte die Kammer die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Die obersten deutschen Richter hielten jedoch den Schuldspruch im Fall der 40-Jährigen nicht für tragfähig. Auch die Verurteilung wegen Störung der Totenruhe sowie die besondere Schwere der Schuld hatte bei den Bundesrichtern keinen Bestand und muss nun neu beurteilt werden.

Der Angeklagte hatte die Taten bei seiner Festnahme im Februar 2017 gestanden. Die zweite Frau hatte nach Angaben des Angeklagten jedoch den Wunsch geäußert, zu sterben. Die Strafkammer war hingegen davon überzeugt, dass das Opfer den 39-Jährigen zurückwies und er es deswegen erwürgte.

Die Verurteilung wegen Mordes an der 43-Jährigen ist dagegen rechtskräftig. Eine lebenslange Strafe muss der Mann auf jeden Fall absitzen. Das Gericht hat insgesamt sieben Verhandlungstermine bis zum 20. März angesetzt.

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