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Mordprozess nach illegalem Autorennen: Zeugen erwartet

17.08.2018 - Berlin (dpa/bb) - Im neu aufgelegten Berliner Mordprozess gegen zwei Raser sollen heute Zeugen gehört werden. Den beiden Angeklagten im Alter von 29 und 26 Jahren wird zur Last gelegt, bei einem illegalen Autorennen in der Nacht zum 1. Februar 2016 einen unbeteiligten 69-Jährigen getötet zu haben. Sie sollen seinen Tod billigend in Kauf genommen haben.

  • Die gesperrte Tauentzienstraße nach einem illegalen Autorennen. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die gesperrte Tauentzienstraße nach einem illegalen Autorennen. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Angeklagten stehen wegen gemeinschaftlichen Mordes bereits zum zweiten Mal vor dem Landgericht in der Hauptstadt. Im Februar 2017 waren sie als erste Raser deutschlandweit wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Doch der Bundesgerichtshof (BGH) hob das viel beachtete Urteil im März dieses Jahres auf. Der BGH sah den bedingten Tötungsvorsatz als nicht ausreichend belegt an.

Der neue Prozess begann am Dienstag mit einem Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen das Gericht. Ein Anwalt des 26-jährigen Angeklagten monierte, dass ein zweites Mordurteil bereits feststehe.

Über den Antrag muss eine andere Kammer des Gerichts entscheiden. Nach Angaben einer Sprecherin ist das noch nicht geschehen. Zur Zeit werde geprüft, welche Kammer sich damit befasst.

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