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Tödliche Hundeattacke hat Konsequenzen in Verwaltung

05.09.2018 - Hannover (dpa/lni) - Eine Hundeattacke mit zwei Toten in Hannover hat zu disziplinarischen Konsequenzen in der Stadtverwaltung geführt, weil das Veterinäramt Hinweisen auf den aggressiven Hund vor Jahren nicht nachgegangen ist. Es habe eine Betrauung mit anderen dienstlichen Aufgaben im gegenseitigen Einvernehmen gegeben, teilte eine Stadtsprecherin am Mittwoch mit. Ob davon ein oder mehrere Mitarbeiter betroffen sind, wollte die Stadt mit Blick auf die noch laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in dem Fall nicht sagen. Kampfhundmischling Chico hatte Anfang April seine 52 Jahre alte, im Rollstuhl sitzende Besitzerin und deren 27 Jahre alten Sohn totgebissen.

  • Ein Verwaltungsgebäude der Stadt Hannover, in dem auch das Veterinäramt untergebracht ist. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Verwaltungsgebäude der Stadt Hannover, in dem auch das Veterinäramt untergebracht ist. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wegen Versäumnissen im Umgang mit dem gefährlichen Hund war die Stadt unter Druck geraten. 2011 bereits hatte das Veterinäramt Hinweise auf eine gesteigerte Aggressivität des Hundes und eine mangelnde Eignung des Halters erhalten, hatte der Ordnungsdezernent einräumen müssen. Die Behörde griff aber nicht durch. Deswegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover weiterhin wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Geprüft wird, ob vor sieben Jahren jemand einen strafrechtlich relevanten Fehler gemacht hat.

Chico litt zum Zeitpunkt der Beißattacke an einer stark schmerzhaften Kieferverletzung. Wegen der Schwere der Verletzung entschied die Veterinärbehörde, den Hund einzuschläfern.

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