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Tödliche Kollision mit Polizeiauto: Beamter nicht im Dienst

08.02.2019 - Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Polizist, der mit einem Einsatzfahrzeug vor rund einem Jahr eine tödliche Kollision verursacht haben soll, musste am Unfallort keine Blutprobe abgeben. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage weiter mitteilte, gebe es aber keine Anhaltspunkte für einen Vertuschungsversuch. Der Test sei nicht zwingend. Der Beamte soll betrunken am Steuer gesessen haben, als er am 29. Januar 2018 nahe dem Alexanderplatz in den Wagen einer 21-Jährigen krachte. Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle.

  • Ein Schild "Polizei" ist zu sehen. Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild "Polizei" ist zu sehen. Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Beamte ist nach Angaben der Polizei derzeit nicht im Dienst. Wie lange schon, blieb unklar. Auch ob er suspendiert wurde oder es andere Gründe gab, blieb zunächst offen. Eine Sprecherin machte keine näheren Angaben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs durch Trunkenheit.

Die 21-Jährige war in ihrem Auto in der Grunerstraße hinter dem Roten Rathaus von dem Einsatzwagen mit Blaulicht beim Einparken gerammt worden, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Sie starb noch an der Unfallstelle.

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