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Agrarminister Hauk fordert Ende des Kükentötens

21.07.2019 - Stuttgart (dpa/lsw) - Agrarminister Peter Hauk (CDU) hat das Schreddern und Vergasen männlicher Küken nach dem Schlüpfen scharf kritisiert. «Das ist so ein typischer Fall, wo der Staat am Ende ethische Fragen über wirtschaftliche stellen muss - und zwar zwingend», sagte Hauk der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Es handle sich bei den männlichen Küken um Mitgeschöpfe, nicht einfach um wirtschaftliche Ware, «über die man den Daumen heben oder senken kann, wie es einem gerade passt».

  • Peter Hauk (CDU), der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Hauk (CDU), der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Deutschland werden jährlich 50 Millionen männliche Küken unmittelbar nach dem Schlüpfen getötet, weil ihre Aufzucht unwirtschaftlich ist. Die Leipziger Richter hatten im Juni das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht bis zur Einführung alternativer Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei als weiter zulässig eingestuft.

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